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Die Moritat von Mackie Messer

Und der Haifisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht
Und Macheath, der hat ein Messer
Doch das Messer sieht man nicht.


An der Themse grünem Wasser
Fallen plötzlich Leute um
Es ist weder Pest noch Cholera
Doch es heisst: Mackheath geht um.

An'nem schönen blauen Sonntag
Liegt ein toter Mann am Strand
Und ein Mensch geht um die Ecke
Den man Mackie Messer nennt.

Und Schmul Meier bleibt verschwunden
Und so mancher reiche Mann
Und sein Geld hat Mackie Messer
Dem man nichts beweisen kann.

Und die einen sind im Dunkeln
Und die andren sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte,
Die im Dunkeln sieht man nicht.

Die Zeichnungen habe ich für eine Revue
über das Berlin der 20er Jahre
mit der App Adobe Ideas am iPad gezeichnet.

Langer Tag, schöne Bilder.

Gestern früh war sehr früh. Um fünf bin ich nach einer unruhig verdösten Nacht aufgestanden und habe unseren Hund zum DogSitter gebracht. Ein schnelles Frühstück und dann zur S-Bahn in die Stadt, um am Hauptbahnhof den ICE nach Frankfurt zu kriegen.

© Thies Thiessen 2013

In der S-Bahn saß mir eine schöne junge und auch etwas müde Frau gegenüber, die ich dann unauffällig zeichnete. Der Anschlusszug war natürlich verspätet, da machte ich die Frau bunt.

© Thies Thiessen 2013

Dann weiter nach Frankfurt. Zwei Stunden Zeug zeigen.
Dann zurück. Und abends gegen 20:00 wieder S-Bahn.

© Thies Thiessen 2013

Für so müde nicht so schlecht.

Bild schön: Hamburger Sommer 2013

Man sollte ja immer macht das Beste draus machen.
Zum Beispiel eine Illustration.

© Thies Thiessen 2013

Der Vollständigkeit halber (und, weil mir die Vorstufen dieser Illustration so gut gefallen, dass ich sie auch gern zeigen möchte): Es hat die ganze Nacht geregnet. Auch heute früh um sechs regnete es noch. Und um sieben. Um halb acht, als es natürlich immer noch regnete, fand ich plötzlich, der rosagraue Himmel sähe eigentlich ganz schön aus. Und, dass ich das zu einem Bild machen sollte.
Also habe ich mir eine Skizze dafür gamcht. Mit Kuli auf Post-It.


Eine halbe Stunde später habe ich das iPad genommen, Adobe Ideas geöffnet und losgelegt.
Den Baum (also die schwurbelige Linie auf dem Post-It) habe ich weggelassen



Eine dreiviertel Stunde danach habe ich das fertige Bild durch eine Bildbearbeitungsapp (iColorama) gejagt. Da sah's dann sehr richtig aus. Also nicht so schön.


Deswegen habe ich diese Illu mit der App Thumba insoweit behübscht, dass sozusagen gedachte Tröpfchen auf der gedachten Fensterscheibe zaubrische Reflexe liefern. Siehe oben.


Zeitvertreib am Bahnhof

Köln

Frankfurt

Letzte Woche war ich in Köln. Im April war ich in Heidelberg via Frankfurt. An den beiden größenen Bahnhöfen musste ich warten. Machte aber nix. Hab ich halt gezeichnet.

Vollmond und Traumbild

Es war eine (trotz Vollmond) dunke und stürmische Nacht, und der Blick auf den Fußweg zum Wald hat mir so gefallen, dass ich ihn mir gemerkt und im Anschluss an die letzte Hunderunde ins iPad skizziert habe.
© Thies Thiessen 2012
In der gleichen Nacht hatte ich dann noch einen merkwürdigen Traum, an dessen Details ich mich allerdings nicht erinnern kann – außer jener schönen Frau mit einem weißrotgetupften Kleid neben dem rotweißgestreiften Schild, das ich manchmal an Bahnschienen sehe.
© Thies Thiessen 2012
Das habe ich dann einen Abend später ebenfalls am iPad versucht.

Nun interpretiert mal schön.

Digitale Fingerfarbenlandschaftsmalerei

© Thies Thiessen 2012

© Thies Thiessen 2012

Mit Paper53 auf dem iPad gezeichnet, anschließend bearbeitet mit Thumba

Hotzenplotz zum 50.

Herzlichen Glückwunsch, alter Räuber!

(Copyright wie üblich: bei mir und nur nur bei mir!)

Die nächsten beiden Busfahrer

© 2012 Thies Thiessen

So, hier sind die anderen beiden aus dem 179er Richtung Alsterdorf. Eine Frau fehlt noch – aber die hab ich mir nicht merken können.

Drei von sechs im Bus

© 2012 Thies Thiessen

Das ist eine Gedächtnisskizze, gefertigt auf dem iPad während einer öden Zugfahrt, zwei Tage, nachdem ich mit diesen drei (und drei weiteren) wohl irgendwie gehandicapten dicken Menschen im Bus fuhr. Was man nicht sieht, ist das Gespräch zwischen ihnen. Der Linke (mit den Bartstoppeln) regte sich während der ganzen Fahrt und mit hoher Frauenstimme über seine Mitfahrer auf. Der Rechte (mit den Hasenzähnen) sagte in kurzen arhythmischen Abständen und in quakendem Ton "Ja". Und die in der Mitte (mit der Brille) sagte zu dem Linken: Du hast einen Vogel, ich hab Sabine die Nummer nicht gegeben. (Die anderen drei liefere ich nach. Vielleicht.)

digital schnrpl

Die Idee ist 40 Jahre alt und von F.K.Waechter und geht so:
Einer malt eine Linie und der andere macht was draus. Dann umgekehrt.

© Thies und Paul Thiessen 2012

© Thies und Paul Thiessen 2012

Die Ausführung kommt in diesem Fall von meinem Sohn und mir. Und gemacht haben wir's am iPad, mit dem mein Sohn erfreulich hemmungslos fingerfarbig zeichnet.

Durchaus subjektive Schilderung meiner Eindrücke von den aktuellen Flugsicherungsmaßnahmen am Hamburger Flughafen... – wobei der Gerechtigkeit halber erwähnt sei, dass am Flugplatz Friedrichshafen sogar noch mein Laptop abgetastet wurde.



 Verdächtig ist erstmal jede Stelle, weil sich schließlich an jeder Stelle (siehe Abbildung, Punkte 1/2/3) Sprengstoff verbergen lassen kann. Und an den anderen auch.

 Auch verdächtig: Die so genannte Arschbombe (A) und der mutmaßliche Aufschlagpunkt (B).

Die Aufgabe der Flugsicherheitssicherung muss gründlich und mit eindringlichem Ernst wahrgenommen werden.

© Thies Thiessen 2012
Doch kann diese Tätigkeit, mit der richtigen Grundeinstellung betrieben, auch viel Spaß und Freude schenken.



Einige Porträts

 
Um mir ein Bild zu machen von dieser sehr freundlichen und unglaublich engagierten freie Art-CDse, deren Spitzname einst und jetzt originell verbündet.


Um mir ein Bild zu machen von jenem Geschäftsführer einer Hamburger Agentur, zu dem ich staunend sagen kann, dass ich ihn kannte, da war er noch sooo klein.

Um mir ein Bild zu machen von diesem Lehrer meines Sohnes, der mindestens in der Körperhaltung gewisse Ähnlichkeit mit Buschens Lehrer Lämpel hat.

Schließlich, um mir ein Bild zu machen von mir selbst, heute früh, gegen halb sechs, und ich konnte nicht mehr schlafen.  



(Inspiriert durch Uli Becker "Alles kurz und klein")

Kann man mit einem iPad ernsthaft arbeiten?

Aber Hallo kann man.
Bis Dienstag war ich knapp zwei Wochen in einer Hamburger Werbeagentur gebucht (Danke übrigens!), um mir für einen ihrer Kunden* Dinge auszudenken. Ein Ergebnis – das im Übrigen später nicht weiterverfolgt wurde – war dieses schnelle Storyboard, für das ich mit Hilfe der App "Paper" etwa zehn Minuten brauchte.




Sieht gut aus. Und will nicht mehr sein, als es ist: Skizze nämlich.

*Hier natürlich anonymisiert.

Fundstücke: Unterwegs mit iPad

Eine Frau in der S-Bahn (mit Adobe Ideas):
© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Und ein Mann in einem Strich (mit Bamboo Paper):
© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Fundstücke: gestern abend in der Kungfu-Bar

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen
Als mein Sohn beim Kung-Fu-Training war, musste ich ein Stündchen in der dazugehörigen, barartig eingerichteten Caféteria auf ihn warten. Hab ich halt gezeichnet. Wobei die abgebildeten Frauen weder durchgängig Frauen waren noch alle einen Tschador trugen. Aber hey, das kommt dabei heraus, wenn man mit dickem Finger auf der kleinen iPad-Fläche Skizzen herumfuhrwerkt.

Ein Mann ist müde.

Es ist nämlich so: Für das eben vergangene Wochenende hatten wir uns vorgenommen, mal selbst einen Stand am Volksdorfer Flohmarkt zu haben, um all die Spielsachen zu verkaufen, über die unser Sohn inzwischen hinausgewachsen ist. Dazu haben wir uns auch schon vor Wochen angemeldet gehabt und am Samstag war das große Packen angesagt. Das ging fast bis zehn Uhr abend, einsamer Höhepunkt des Chaos’ war, dass der Kofferraumgriff an unserem Auto halb abriss, worauf  meine Frau und mein Sohn sofort vermuteten, jemand könnte sich daran zu schaffen gemacht haben, der all die schönen Playmobil-Sachen vielleicht besonders begehrenswert gefunden haben könnte.
War aber nicht so, nur einer der Federzüge war durchgerostet. Trotzdem war unser Sohn jetzt so aufgeregt, dass er die halbe Nacht nicht in Schlaf kam und wir demzufolge auch nicht.
Am Sonntag gegen halb drei hab ich also dagelegen, einerseits todmüde, andererseits auch nicht mehr einschlafen könnend. Also hab ich mir das iPad gegriffen und mit einer eben downgeloadeten gedownloadeten, doangelowdenen heruntergeladenen App namens Artisan Paint (Lite) herumgespielt, die ziemlich schwer zu kontrollierende farbige Linienverläufe übers Blatt (über den Bildschirm) zieht.
Das Ergebnis war das Porträt eines müden Mannes.

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Das hab ich dann noch, nun wacher, mit Adobe Ideas verfeinert.

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Das Ganze hat vielleicht 25 Minuten gedauert. Danach bin ich, endlich, eingeschlafen. Um fünf klingelte dann der Wecker. Und heute fühl ich mich unverdient, weil alkoholfrei, verkatert.

Aus künstlerischer Sicht war die verlorene Nacht doch noch was wert. Immerhin.

P.S. Kennt wer einen günstigen Schrauber, der den Kofferraumgriff eines Chrysler PT Cruiser reparieren kann? 

Fundstücke: Zeit im Zug

Eine Zugfahrt kann sooo langweilig sein.
Ich hatte also viel Zeit, auf dem Weg von Heidelberg zurück nach Hamburg.
Und ich hatte ja meinen Zeichefinger dabei. Und das Tablett.
Das reichte allemal, um ein lebensnahes Porträt zu schaffen:

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Da blieb auch noch genug für ein albernes Witzchen, betitelt Pisa-Studie:

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen
Pisa-Studie! Ein Brüller, oder?

Und zwischendurch schuf ich gar ein finster kafkaeskes Werk:

© 2012 Thies Thiessen
© 2012 Thies Thiessen

Ach ja, und den Film Hangover hab ich auch geguckt. War lustig.