Und da saß ich nun in unsrem Ohrensessel und blätterte mich verträumt von einem Kichern zum nächsten, und mit einem Mal entdeckte ich beim Jahr 1926 einen Scherz von Alfred Frueh, über den musste ich besonders lachen. Er trägt den Titel: solving the parking problem

Noch mehr lachte ich darüber, dass das Hamburger Abend- (und nicht nur dieses Blatt) kaum 80 Jahre nach der Erstveröffentlichung dieser Zeichnung allen Ernstes über eine revolutionäre Parkplatzproblemlösung irgendwelcher innovativer Architekten berichtete, die sooo neu dann eben doch nicht ist:

Jetzt heißt das Ganze Carloft, ist schnell mal 1 Million Euro teuer und immer noch dekadenter Quatsch. Witzigerweise heißt der verantwortliche Unternehmer Kauka, was mich an "Euren Rolf" erinnert, dessen Fix und Foxi ja auch keine besonders originäre Idee sind, und allzu unzart an Donalds Neffen erinnern. Der Architekt des Carlofts heißt Dick.
Und was lehrt uns das? Bei jedem neuen Einfall immer erst mal gucken, ob sie nicht schon mal im Voraus karikiert wurde, bevor Kauka einen auf dicke Hose macht.
*Bei Thalia auf dem Grabbeltisch hab ich den Sammelband auch gesehen. Gleich kaufen, es lohnt sich.
3 Kommentare:
Komme gerade von Thalia ... alles voller Mälzers, Zacherls, Olivers ... und auf dem Grabbeltisch liegen nur Bioleks.
Probiers mal bei 2001. Im Versand. online wird's noch angeboten: www.zweitausendeins.de; und in Berlin gibt's doch auch 'nen Laden, oder? Es lohnt sich.
Bei Amazon gibt's den Band auch ermäßigt. 28kommaKeks, etwas teurer als bei zweitausendeins, aber dennoch ein echter Gewinn.
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