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Der arme Mann, der Becker und die Räuber.

Es war einmal, vor nicht so langer Zeit, da hatte noch nicht jeder einen Computer zuhaus. Denn auch wenn diese klugen Maschinen jeden Tag ein bisschen billiger wurden, so waren sie doch immer noch recht teuer, und nur die klügsten und reichsten Bürger konnten sich einen kaufen und damit gar Post versenden. Ein berühmter Ritter, er hieß Boris Becker, war einer von den reichsten. Und sein Management war eines von den klügsten, verstand es doch sein Handwerk so gut, dass der berühmte Ballprügler sogar noch Geld dafür bekam, wenn er sich im Internet anmeldete, statt wie alle anderen dafür bezahlen zu müssen. Und dazu musste nur sagen: "Bin ich schon drin?" Und "Das ist ja einfach."




Des freute sich ein Mann, der das Internet nun mal brauchte, auch wenn er nie zu den reichsten gehörte und gehört. Er war klug genug, einzusehen, dass sein technisches Verständnis auch nicht größer war als das des rothaarigen Stammlers, weshalb er beschloss, wie der Tennisritter mit AOL "drin" zu sein.

Also erdachte er sich ein Zauberwort, das niemand außer ihm je kennen sollte, und dieses Zauberwort öffnete ihm die Tür zu den unendlichen Weiten des Internets, den gern besuchten Zoos voller niedlicher Katzen und ihrer stolzen Besitzer, zum Wissen der Welt, und, wenn ihm darnach gelüstete, zu den Bezirken, wo man sich tolle Musik, Filme und vieles andere für wenig Geld herunterholen konnte – herunterholen, ja, das war wohl die rechte Übersetzung des englischen Wortes.

Und so hatte er viele Jahre recht viel Freude, und wenn sich auch manche Freunde von ihm zurückzogen und er sich ebenso von ihnen – so gewann er doch auch deren neue, mit denen er Dank Fürst Zuckerberg und König Brin jederzeit und überall plaudern konnte, ohne dass ihn das zu irgendwas verpflichet hätte. So dachte er, und er freute sich seines – in Wahrheit recht einsam-öden – Lebens. 

Doch es kamen Diebe ins Land und drangen ein in die Burg AOL, deren Wachposten schlecht bezahlt wurden und deshalb immer weniger wachten. (Die Burg war, ganz wie der bekannte rothaarige Stammler, in alle den Jahren verfallen und alt für das geworden, was sie mal gekonnt hatte. wars bei dem einen Tennis, wars bei der anderen Tcehnik.) Die Diebe machte sich über die Schatztruhen her und plünderten sie, bis auf das letzte Passwort und noch den entferntesten Kontakt.

Und schon am nächsten Tag verschickten sie rätselhafte Schreiben in alle Welt, darin von Steifheit fördernden Mittel die Rede war, von Pülverchen, die den fetten Wanst kurierten, won Weibsen, welche sich nach Buhlschaft sehnten und dazu ihre schönsten Bilder zeigten.




Ein Versender dieser Post war, so schien das Siegel darauf zu verraten, jener auch nicht mehr ganz junge Techniktölpel, der sich vor Jahren, Becker folgend, unter das Dach derer von AOL begeben hatte. Und manch ein Empfänger schrieb ihm darob erbost, dass er solcherlei Geschwätz von harten Gliedern, Fettleibigkeit und geilen Metzen nicht leide, dass er sich frage, wes Geistes unser Held denn plötzlich sei.

Der tat Abbitte und erdachte sich gar bald ein neues Passwort und schwor, dass nie, nie wieder solches ihm wiederfahren sollte, jedoch...

(Hier endet die heutige Folge unserer spannenden Märchenreihe "Der Phischer und sin Coup".
Wird es unserem Helden gelingen, die bösen Räuber von seinem Rechner fernzuhalten. Will wer den alten Burgherrn kaufen? Verpassen Sie auch die nächste Folge unter dem Titel: "Der Apple des Paris und der Kampf um den Trojaner.")

Danke, Ihr Gauner: Keine Angst mehr vor Spam.

Wenn ich höre, was andere so an unerwünschten Mails bekommen, bin ich offenbar noch glücklich dran:
  • Nur etwa zweimal die Woche erhalte ich Einladungen, irgendwo im Nirgendwo potenzfördernde Medikamente zu bestellen.
  • Ungefähr in gleicher Frequenz bieten mir wenige vertrauenerweckenden Figuren Millionenvermögen aus Anlass nicht weniger dubioser Erbschaften, Staatskrisen, Kriegsgebieten an, 
  • Richtig selten geworden sind die merkwürdigen Blogleseroboter, die hoffen, ich würde einen ihren schleimenden Kommentar in meinem Blog zulassen und gar eine Verlinkung erlauben zu Kräutertee, Investments, Reinigungsmitteln und überhaupt jedem denkbaren Scheißdreck. 
  • Schließlich sind da noch die zwei, drei Geldinstitute pro Woche, die mich bitten, meine Zugangsdaten zu nennen, da sonst mein (meist nicht mal existentes) Konto gesperrt würde. 

Überflüssig zu erwähnen, dass alle diese Mitteilungen – wenn überhaupt auf deutsch – in eher unorthodoxer Grammatik und Orthografie daherkommen, was mich erleichtert, denn sonst fiele ich vielleicht doch irgendwann mal drauf rein. Davor hab' ich Schiss.


Immerhin die eine Urangst vor viraler Infektion wurde mir jetzt genommen.
Denn gestern benachrichtigte mich die "Sparkasse Sparkasse", dass mit meinem Online-Banking demnächst Schluss wäre. Und beruhigte mich dahingehend, ihre Betrügermail wäre garantiert virenfrei.

Dann ist ja gut.

Verlotterte Lotterie

Vor ungefähr 15 Jahren haben mein guter Freund Wolfgang und ich seine damals schon alte, aber immer noch pfiffige Mutter mit einem sorgfältig auf echt getrimmten Brief verwirrt, dem zufolge ihr die von uns erfundene "Europäische Klassenlotterie" zu ihrer Teilnahme mit einem Viertellos gratulierte.
Wir kündigten ihr sa!gen!hafte Gewinnmöglichkeiten an, zur Verlosung kämen, so jubelte es in dem Schreiben, eine Millionendollarjacht, eine dreimonatige Weltreise, ein toller Tiefseetauchkurs und andere Dinge, die für über siebzig Jahre alte Damen nicht so richtig interessant sind.
Der erste Monatsbeitrag in Höhe von 250 Mark wäre bereits netterweise von ihrem Schwigersohn überwiesen worden, – den sie nicht errreichen konnte, weil er gerade in den USA war – die weiteren Beiträge würden künftig monatlich von ihrem Konto abgebucht.
Natürlich verfuhren wir bei unserem Schreiben vollkommen gesetzeskonform und gaben ihr auch Gelegenheit, sich mit all dem nicht einverstanden zu erklären. Dazu müsste sie nur schnell auf die Webseite www.european-class-lottery.com gehen – und so weiter.

Die alte Dame war aufgelöst und lief in das Fachgeschäft, wo mein Freund Wolfgang damals arbeitete. Dummerweise war er gerade nicht da, aber sein Chef half gern. Er ging ins Netz und schaute nach der angegebnen Adresse, die natürlich nicht existierte. Dann regten sich zwei Leute auf und waren sehr empört, bis Wolfgang in den Laden zurückkam und den bösen Scherz auflöste.

Warum ich das erzähle?

Gestern wurde diese vertrauenerweckende Mail an mich versandt:


Und was stand drin? 
Das:
OFFIZIELLE GEWINNBENACHRITIGUNG
Wir sind erfreut ihnen mitteilen zu konnen, das die gewinnliste LOTTERIA NACIONAL PROGRAMM/EUROMILIONES an 12 Feb. 2012. Erschienen ist, vorbei Co-organisiert
World Tourism Organization/Spanish Ministerio de Tourismo, Dir offizielle liste der
gewinner erschien am 12 Mai 13. Ihr E-mail wurde auf dem los mit dir nummer:
000442002 und mit der seriennummer: 2113-07 registried. Die glucksnummer: 10-16-25-41-46, haben in der drittens kategorie gewonnen.
Sie Sind damit gewinner von: €935,470.00 (NEUN HUNDERT FUNF UND DREISSIG
TAUSEND, VIER HUNDERT UND SIEBZIG EURO.) Die summe ergibt sich einer
gewinnausschuttung von €100, 000, 000, 00 (Eine Hundert Million Euro)
HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!
Dir gewinn ist bei einer sicherheitsfirma hinterlegt und in ihren namen versichert. Um keine komplikationen bei der abwicklung der zahlung zu verursachen bitten wir sie diese offizielle mitteilung, diskret zu behandeln. Es IST ein teil unseres sicherheitsprotokolls und garantiet ihnen einen reibunglosen Ablauf.
Alle gewinner werden per computer aus 25.000 namen aus ganz Europa, asien, australien und amerika ALS teil unserer, Internationalen promotion programms
ausgewahlt, Welches wir einmal im jahr veranstalten.
Bitte kontaktieren sie unseren auslands sachbearbeiter DON JUAN GOMEZ bei der sicherheitfirma WIN SEGUROS S.A. on E-mail: juan.gomez@winseguros.com, or winseguros3@hotmail.es, Tel: 00 34 631 547 811 Fax: 00 34 917 693 077
Bitte denken sie daran, jeder gewinnanspruch muss bis zum 30 Aug. 2013. Angemeldete sein. Jeder nicht angemeldet Gewinnanspruch verfallt und geht zuruck an das MINISTERIO DE ECONOMIA Y HACIENDA Bitte denken sie auch daran das 10% ihres gewinnes an die sicherheitsfirma Liberty Seguros S.A geht. Dir 10% Sind erst nach erhalt des gewinnes fallig da der gewinn in ihren namen versichert ist.
BITTE AUSFUILLEN DEIN DATAS AUS UNTEN
1. vollstandiger name. 2. Adresse. 3. Geburtsdatum. 4. Beruf.
5.Telefon. 6.Mobile. 7.Land. 8. Geschlecht. 9. Fax.
Blöd nur, dass ich die Mail erst heute früh aufgemacht habe.
Einen Tag, nur einen verdammten Tag zu spät.

Tut mir leid, lieber Don Perdo Fernandez. Ich bleib' wohl erstmal pleite.


Lesung: Neues aus Spamghanistan.


Hat mir gut gefallen, die Mail, insebesondere, weil sie recht geschickt an eine über die Medien verbreitete Geschichte gebunden wurde, nach dem Motto: "Wenn Sie mir nicht glauben, dann gucken Sie in die Huffington Post, der kann man ja wohl vertrauen." Oh ja, allerdings, die Seite ist ja nun wohl die Mutter aller ernsthaften Berichterstattung. Hier noch mal zum Nachlesen:
Lieber Freund,

Verzeihen Sie mein Eindringen, mein Name ist Lieutenant Andrew Ferrara, derzeit ich im aktiven Dienst in Afghanistan bin. Bitte, ich habe einen verdunkelten Business-Vorschlag, die von gegenseitigem Nutzen fьr uns beide sein wird.

Vor wenigen Tagen fing meine Kollegen und ich einen radikalen Taliban Kurierdienst fьr den Transport der riesigen Menge von Mitteln und auf diesem unglьcklichen Vorfall, abgerundete wir ein Gesamtvolumen von US $ 11,5 Millionen US-Dollar.
Nach eingehender Diskussion mit meinem Zug, kamen wir zu dem Schluss, dass, wenn die Mittel an die afghanische Polizei ьbergeben, besteht die Mцglichkeit, dass die Mittel fьr ihren eigenen Verbrauch wird konfisziert. deshalb es war meine Pflicht, einen Partner zu denen dieser Fonds zum Wohle von uns allen erhalten finden.

Mit aller gebьhrenden Bescheidenheit, ich mцchte Sie zu unserem Partner in Erhalt dieser Fonds. Die Mittel werden aus diesem Land bewegt werden durch eine Luftfracht Mittel und alle sind Sie verpflichtet, zu tun ist, erhalten die Mittel und ein Konto zur Verfьgung gestellt werden, die Sie bei der Ьbertragung unserer Aktien zu verwenden.

Unser Wort ist unser Leben, ich persцnlich Ihnen versichern, dass dieser Fonds wurde sorgfдltig enthalten und es gibt keine Notwendigkeit, ьber die Quelle Sorgen da wir nicht alles tun, die Probleme zu Ihnen zu bringen oder verfolgt zu uns zurьck.

Fьr Ihre ehrliche Teilnahme an diesem Deal, sind wir bereit, die Mittel in drei gleiche Teile zu teilen, wird ein Drittel fьr Sie sein ein Drittel meiner verstorbenen Bruders junge Familie geschickt werden, werden die Details zur Verfьgung gestellt werden, wie die Zeit vergeht.

Siehe Link unten, um mehr zu erfahren ьber meine Familie: http://www.huffingtonpost.com/2011/11/10/andrew-ferrara-soldier_n_1086991.html
Nur die Übersetzung war wie üblich etwas ungeschickt. Schade, liebe Gauner. Nächstes Mal vielleicht. Aber amüsant, immerhin.

Apple, Sex, Girls und Fashion – und wozu dieser Post wirklich dient

Momentan habe ich wenig Lust, in mein Blog reinzuschreiben. Das hat einerseits mit meiner zur Zeit etwas muffigen Stimmung zu tun, andererseits auch damit, dass es von so vielen falschen Leuten gelesen wird. (Halt, liebe Leserin, lieber Leser, du bist nicht gemeint. Wirklich nicht!)
Ich meine es durchaus wörtlich: falsche Leute, also Leute, die keine sind.
Ausgerechnet sie allerdings bilden momentan die Mehrheit derer, die überhaupt noch Kommentare einstellen. Diese fast ausnahmslos englischspachigen Loblieder auf meine Posts sind immer anonym und enden meist mit dem Link zu merkwürdigen Seiten wie "Tranny Cam", "Kräutertee-Portal" oder "Foot Fetish". Ich sperre diese Kommentare dann auch immer ordentlich als Spam.
Andererseits finde ich die Bemühungen fast rührend, mich durch völlig wahnwitziges Lob davon überzeugen zu wollen, den Kommentar eben doch zuzulassen.
Also, wollnwamanichsosein:
In diesem (und nur in diesem) Post lasse ich sie ab sofort noch die abstrusesten anonymen Kommentare zu. Noch den letzten Schmutz werde ich durchwinken.

Unter einer Bedingung:

Eintreffende Spamkommentare müssen mich loben! Das heißt:

  1. Sie sollen die Stringenz meiner Argumentation hervorheben,
  2. sei sollen niederknien vor meiner luziden Intelligenz,
  3. anbeten sollen sie meinen Charme und Witz
  4. und andeuten, idealerweise versprechen,
    mich und diesen Blog massiv weiterempfehlen zu wollen.

Dann erlaube ich auch gerne Links zu Schmodderseiten und Schmuddelangeboten.
Abgemacht?

Super. 


Und hier noch ein abschließender Hinweis an meine echte Leserinnen und Leser:
Apple, Sex, Girls und Fashion habe ich nur erwähnt, weil – ausweislich meiner Blogger-Statistik – besonders solche Posts vom Spam betroffen sind, die in der Überschrift oder im Lauftext diese und inhaltlich ähnliche Begriffe enthalten. Die zu den Spams gehörigen Suchmaschinen sind da wohl eher einfach gestrickt. Weswegen ich hier noch ein paar Wörter hinzufüge: Android, Lust, Viagra, Game, NRA, Footwear.

Danke fürs Verständnis. Und jetzt weiter im Text.




UPDATE am 10.04.'24: Es klappt. Schon will jemand meine Leser von diesem Post zu einer Webcam locken und lobt vorher meinen "Great Blog". Herrlich! Das nenn ich mal effiziente SEO.

UPDATE am 6. Juni 2013: Eine Susanne Reinhard schickt mir einen Kommentar zu diesem Post und hat ihr Profil netterweise gleich zu irgend so einer Sexkontakteseite verlinkt. Da Sie mich nicht lobt, sondern nur patzig fragt, warum ich mich denn so aufrege, wird ihr Kommentar leider veröffntlicht. Nicht mal hier. Sorry Susanne, wär echt geil gewesen, aber, wie gesagt: Loben! Nicht motzen.

Wie Facebook Zombies, Irre und Roboter auf meinen Blog lockt:

Vor nicht mal zwei Wochen habe ich den Screenshot einer kurzen Liste von Geboten zum guten Schreiben bei facebook platziert.
Diese Liste, die ich zum größeren Teil übersetzt und zum kleineren Teil selbst erfunden habe, fand schnell viele Freunde: Knapp sechseinhalbtausend Leuten gefiel sie, über 5.000 Facebooker teilten sie, darunter sogar die TAZ.
Mein entsprechender Blogpost wurde vom Bild-Blog und vielen anderen Seiten empfohlen, Fantasy-Autoren diskutierten auf ihrem Forum darüber, einige Lehrer fragten mich gar per E-Mail, ob sie die Liste in ihrem Unterricht verwenden dürften. (Dürfen sie.)
So viel Resonanz auf eine kleine, eher alberne Besserwisser-Liste – das hat mich natürlich überrascht und sehr gefreut.
Da konnte es mich auch nur wenig jucken, dass ich vereinzelt (und sehr selten gar in beleidigendem Ton) von Nochbesserwissern darauf hingewiesen wurde, dass ich die Liste ja wohl geklaut hätte, und schließlich gäbe es Urheberrechte etc... – was ich im Übrigen von Anfang an auch gesagt hatte.

Wie schon erwähnt, wurde auch der Post in diesem Blog viel empfohlen, mit dem Effekt, dass die Seite in den letzten elf Tagen so gut besucht wurde wie noch nie zuvor in den inzwischen sieben Jahren ihres Bestehens. Knapp 18.000mal im März.

Wow.


Und meine Beiträge werden auch viel zahlreicher kommentiert. Die betreffenden Leser sind allerdings zum großen Teil desorientiert. Sie lassen sich überhaupt nicht durch den Hinweis abschrecken, dass ich keine anonymen Kommentare veröffentliche. Nein, unverdrossen erzählen Sie mir Dinge, die ich nicht wissen will, aber, wie sie meinen, unbedingt wissen sollte. So viel Mühe soll dann doch belohnt werden. Hier also eine Auswahl der schönsten anonymen Kommentare*.

Einem Leser mit irgendwelchen Problemen half mein (übrigens auch gern gegoogelter) Post "Kommunikativgesetz", und er bedankt sich, indem er mich auf sienen blog einlädt:
  • Heya i am for the first time here. I found this board and I find It truly useful & it helped me out a lot. I hope to give something back and help others like you aided me. Here is my blog; rosyjski
    Heya ich bin zum ersten Mal hier. Ich fand dieses Board und ich finde es wirklich nützlich und es half mir sehr viel. Ich hoffe, etwas zurück zu geben und anderen helfen, wie du mich unterstützt. Hier ist mein Blog, Rosyjski
Auch wurde ich vereinzelt gefragt, ob ich auch Gastbeiträge auf meiner Seite haben wollte, zum Beispiel zum Thema Tee, als Ergänzung meines, bekanntermaßen ständigen, Schwerpunktthemas "Lebensmittel".
  • My spouse and I absolutely love your blog and find most of your post's to be just what I'm looking for. Would you offer guest writers to write content in your case? I wouldn't mind writing a post or elaborating on a few of the subjects you write with regards to here. Again, awesome weblog! Feel free to surf my webpage - Kräutertee Informationen auf Tee-Experte.eu
    Meine Frau und ich lieben Blog und finden Sie die meisten Ihrer Post ist genau das, was ich suche. Möchten Sie bieten Gastautoren, um Inhalte in Ihrem Fall schreiben? Ich hätte nichts dagegen schriftlich einen Beitrag oder näher auf einige der Themen, die Sie schreiben, im Hinblick auf hier. Wieder, awesome Weblog! Fühlen Sie sich frei auf meiner Webseite surfen - Kräutertee Informationen auf Tee-Experte.eu
Auch andere Beiträge ernteten neues und unerwartetes Interesse: "Apple und andere Ferkel" fand eine ganze Reihe von wirren Freunden; tatsächlich ist dieser Post nämlich wenig informativ oder nützlich, aber scheißdrauf, auch da wird jetzt kommentiert und bei der Gelegenheit Brautwäsche empfohlen:
  • magnificent submit, very informative. I ponder why the opposite experts of this sector do not notice this. You must proceed your writing. I'm confident, you've a great readers' base already! Here is my web site ... See Page My web page ::
    herrliche einreichen, sehr informativ. Ich überlege, warum die gegenüberliegenden Experten dieses Sektors nicht bemerkt. Sie müssen gehen Sie Ihr Schreiben. Ich bin zuversichtlich, Sie haben eine große Leser 'base schon! Hier ist meine Website ... Siehe Seite Meine Webseite:
  • Since marriage is a permanent bond between two love ones, roses are very much preferred for dcor of wedding place. 5. I knew exactly what I wanted for my bridal lingerie, but I simply couldn't find a place that offered it, complete and in my size. My webpage ::
    Da die Ehe ist eine dauerhafte Bindung zwischen zwei verliebten, sind Rosen sehr für Dekor der Hochzeit Ort bevorzugt. 5. Ich wusste genau, was ich für meine Braut Dessous wollte, aber ich konnte einfach nicht einen Platz finden, es bot, ausfüllen und in meiner Größe. Meine Webseite ::
Ich war natürlich schon ein bisschen ärgerlich, dass der unbekannte Kommentator mich nicht wenigstens nach meiner Körbchengröße fragt.

Den recht neuen Post "Badewasserbildgeschichte" kommentierten schließlich zwei Leser, die sich zwar darüber einig sind, dass ich Brüste gut finde, aber nicht darüber, ob ich denn nun männlich oder weiblich bin.
  • Scharfe Teenies ab 18 live hinter der privaten sexcam. Willst du mit ihnen chatten? Melde dich jetzt unverbindlich an und du bekommst gleich 50 Coins für die liveshow umsonnst! Beobachte tabulose Teen Sex Cams. Gerade erst 18 und schon so sexsüchtig. 
  • Exercise is another key to how to get bigger breasts naturally fast. So your hands are going up while they are both outside of the nipples. You won't need any expensive ab-machines or supplements. my web page ... How To Get A Bigger Breast Size
    Übung ist ein weiterer wichtiger, wie man größere Brüste natürlich schnell. So Ihre Hände hinauf, während sie beide außerhalb der Brustwarzen sind. Sie benötigen keine teuren ab-Maschinen oder Ergänzungen. meine Web-Seite ... How To Get A Bigger Breast Größe
Ich weiß nun, offen gestanden, nicht, was ich mit dieser doch recht vermischten internationalen Resonanz anfangen soll. Ich bin durcheinander: Was sind das für Figuren, die meinen Blog lesen? Was ist es, das sie an mir reizt?

Darüber muss ich nachsinnen. Aber erstmal mach ich mir einen Kräutertee und heirate meine tabulosen Nippel.... Dann sehen wir weiter. 



*Für nicht des Englischen mächtige Leser habe ich fremdsprachige Kommentare zusätzlich durch jemanden übersetzen lassen, der wiederum kein Deutsch kann, also Google Translator...








Statt Karten

 
Ich sage Danke. Danke. Danke.

Danke, Sixt, Lis Nielsen, Justlife24, Tchibo, Futterklick, MediaMarkt, LebeGesund-Versand, Impressionen-Versand und alle anderen, die Ihr mich via Mail und Facebook auf Eure jeweiligen Adventskalender einladet, wo ich mich hinter jedem Türchen mit den tollsten Angeboten eindecken kann bzw. meine möglichst komplette Adresse hinterlassen darf.

Und: Entschuldigt bitte.

Ich bin nicht dabei, denn gerade Weihnachten ist doch auch so Stress genug. Da kann und will ich nicht auch noch täglich zwei Stunden Türen aufmachen. Ich sag's auf diesem Wege mal ähnlich persönlich:

Euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Obama befürwortet Gurken.

Die Spammer sind lustig. Denen ist wirklich jeder Anlass Anlass, pflanzliche Hilfsmittel für Männer zu verkaufen.

(Unvermeidbare Frage an Bill Clinton: Laufen Zigarren unter "pflanzlich"?)

Auch falsch

Underbooked und overmotivated, wie ich als Frelancer nun mal stets bin, habe ich mich natürlich nicht nur bei Facebook und Xing angemeldet, sondern auch bei diversen spezialisierteren Portalen, über die ich mir Aufträge erhoffe. Tatsächlich hat es genau einmal (bei Xing) hingehauen. Der Job brachte damals etwa 1.000 Euro und das Ganze ist sieben Jahre her.
Jetzt habe ich Twago.de entdeckt, und, sieh da: schon wenige Tage, nachdem ich mich dort angemeldet habe, gab's auch eine motivierende Mail.


Super. Da war wohl wer ein bisschen verpeilt. Ich bin und heiße doch ganz anders.


Ist ja Auch egal, die Aufträge waren zu einem großen Teil schlichtweg unseriös, spätestens, was die Preisvorstellungen anging. Im Ernst: 100 Euro für das Design einer Website? Oder wenn's noch weniger sein darf: Unter hundert Euro für fünf Texte mit je etwa 500 Wörtern*, nein, sogar Worten? Hier die Beschreibung:
Liebe Texterin, lieber Texter,
wir benötigen laufend deutsch-sprachige Artikel zu den Themen Gesundheit, Beauty, Wellness, Lifestyle.
Die Artikel müssen einwandfrei, einfach zu lesen und interessant sein. Die Länge variiert von 400 bis zu 600 Worten. Titel der einzelnen Artikel sowie einzubauende Keywords werden von uns vorgegeben.
WICHTIG: Die Texte müssen exklusiv für uns geschrieben werden – bitte keine Plagiate. Die Zahlung erfolgt sobald die kompletten Texte von uns geprüft (Copyscape) und akzeptiert wurden. Mit der Bezahlung gehen die alleinigen Nutzungsrechte auf uns über.
Wir suchen SEO-erfahrene AutorInnen, die jeweils 10 Artikel übernehmen wollen. Bieten Sie daher bitte ein Paket von  5 Texten an. Wenn uns Ihre Texte überzeugen, werden wir gerne längerfristig mit Ihnen zusammenarbeiten.
Bitte senden Sie uns einen von Ihnen verfassten Beispielartikel zu einem der angeführten Themen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Nee, das wird nichts. Findet Alexander auch. 


*Das entspräche zusammen etwa der achtfachen Textmenge dieses Posts. Plötzich verstehe ich Guttenberg.  

Endlich mal kein Spam aus Nigeria

Sondern aus London, und zwar:
Von Joe O. Harris,
Mobil: 447700050028.

Kompliment des Tages, bin ich mit Ihnen Kontakt aufnehmen für eine gegenseitige vorteilhafte Geschäftsbeziehung mit glaube, Sie werden mich nicht verraten am Ende. Ich bin Herr Joe Owen Harris, Leiter der Primeline, NatWest Bank plc, hier in England.. Während der jüngsten Revision der Bankkonten und Dienstleistungen unserer Bank, entdeckte ich eine ausländische Bankverbindung, die nicht für eine lange Zeit betrieben wurden. Nach einer diskreten Untersuchung fand ich heraus, dass der Inhaber dieses Kontos ein amerikanischer Herr Edgar Bane Sr., ein Multi-Millionär Business-Mogul, der als Hurrikan Katrina weggespült sein Haus komplett im August 2005 gestorben war. Bis heute weiß niemand, über sein Bankkonto mit NatWest Bank und meine weitere Untersuchung bewies, dass der Verstorbene unmittelbare Familie starb auch in der Tragödie. Dieses Konto gilt GBP17.1 Million (Siebzehn Millionen einhunderttausend British Pound Sterling) nur.
Alle tot. Alle im Hurrikan weggeweht bzw. weggespült. Ist es nicht furchtbar? Furchtbar komisch. Aber weiter:   
Ich mich wenden, die Sie als Ausländer, um mit Ihnen vereinbaren die Übertragung dieses Geld von dem Konto, bis zu unserem nächsten Auditierung von Bankkonten. Wenn die Bank-Management finden Sie heraus, dass dieses Konto für diese seit langem latent vorhanden, wird es eingefroren und das Geld wird an die Bank Treasury retourniert werden, wobei öffentliche Mittel nicht beansprucht. Deshalb möchte ich Sie als den "ausländischen Begünstigten" zu stehen. Benötige ich Ihren vollständigen Kooperation, um diese Transaktion so toll klappte, weil die Bank-Management ist bereit, die sofortige Zahlung an jeden, der als Empfänger dieses Geldes aufgestellt werden würden zustimmen. Eine perfekte Übertragung Strategie würde an Ort und Stelle in Ihrem Namen legal werden, setzen, so dass niemand Ihre Ansprüche vermuten wird.
Aaaahja! 
Mit meinen Positionen und Einfluss hier, das Geld würde zu Ihren Gunsten neu profiliert werden und an jedem Übersee Bankkonto / s werden Sie nominieren, aber mit der Versicherung von Ihnen, dass dieses Geld bleibt in Ihrem Gewahrsam sicher bis zu meiner Ankunft zu verbinden Sie für die Sicherung meinen Anteil. Für Ihre Beteiligung an diesem Deal, erhalten Sie 40% des Gesamtbetrages. Bitte betrachten Sie dieses Angebot sofort...
...wird gemacht. Guck ich mir gleich sofort nochmal an. Bzw. jetzt. Sofort, unmittelbar gleich. Ohne Verzug, muss nur noch eben zu ende lesen...
...und senden Sie mir Ihre Informationen wie folgt: Ihren vollständigen Namen, Ihre Kontakt-Adresse und Ihr direkter Handynummer, um Re-Profilierung des Fonds beginnen, Ihren Namen als Erben begünstigten.
Ja. Weiß nicht. Ich kenn Sie doch kaum, Herr Harris. 
Fühlen Sie sich frei, mich für weitere Diskussionen und Anleitung, was von Ihnen erwartet nennen.
Ich hätte gern ein Foto von Ihnen. Mr Harris, nackicht vorm Kamin, mit Geldbündeln im Mund und einer napoleonmütze auf dem Kopf. Ihre Füße sollten hellgrün lackiert sein. So was in der Art. Das wäre ne gute Legitimation. Dann bin ich dabei. Meine E-Mail-Adresse haben Sie ja offenbar. Also her damit.  
Ich werde mich auf Ihren Sinn für Geheimhaltung und Vertraulichkeit zu zählen, um riskante Exposition zu vermeiden, wenn man die Empfindlichkeit und das Ausmaß dieses Projekts.
Klar, ich erzähl's niemandem, nicht mal, was Sie für ein beschissenes Übersetzungsprogramm am Laufen haben. Ich merk's gerade, ich hab's schon gepostet. Schlimm?
Ich bin gespannt auf Ihre dringende Antwort, so können wir beginnen.
 
Mit besten Grüßen,
 
Herr Joe O. Harris
Leiter der Primeline,
NatWest Bank plc. London

P.S. Möchte jemand ebenfalls an Herrn Harris schreiben? Seine E-Mail-Adresse lautet, merkwürdiger Weise ohne e hinterm Jo:  joharris23@live.com

So, Andrea Schmidt, jetzt mach ich Dich fertig!

Eben erreicht mich diese gute Nachricht: 
Guten Tag Kd-Nr. 45398745,
Sie können ein kostenloses Apple iPad erhalten.
Selbstverständlich ohne Vertrag, völlig kostenlos!


Bitte ergänzen Sie Ihre Daten:
http://ichverarschdich-total.net/BLF-K10153732-W142.html
Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.


Mit freudlichen Grüssen,


Andrea Schmidt
Servicecenter Nord

Wie man sieht, kriege ich diese Post nicht zum ersten Mal:


Tatsächlich hat Frau Schmidt mir in den letzten Wochen ziemlich oft an drei verschiedene Accounts geschrieben (und dabei auf immer andere Websites verwiesen. ) Jetzt reicht es mir. Ich geh jetzt auf jede dieser Seiten und dann füll ich jede diese Masken aus und dann lass ich mir jedesmal das iPad 2 schicken. Selbstverständlich ohne Vertrag, völlig kostenlos!

Das wollen wir doch mal sehen...

(#1 in Nigeria:) In-a-Gadda-fi-dada

Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass Angehörige der ehemaligen libyschen Rgeireung Kontakt zu mir aufnehmen:  Schon vor einigen Wochen schrieb mir Ghadaffis Witwe eine Mail und bat mich darum, ihr erhebliches Vermögen außer Landes bringen zu helfen. Hier der Beweis:
Zum Lesenkönnen aufs Bild klicken.

Und heute krieg ich via Skype diese geheimnisvolle und viel versprechende Kontaktanfrage eines hohen Generals der ehemaligen Ghaddaffi-Truppen.
Zum Lesenkönnen aufs Bild klicken.

Allmählich werde ich nervös. Soll ich libyer doch darauf eingehen?

Paypals Sonderpreise. Teurerer.

In unregelmäßiigen Abständen schickt uns der Bezahldienst PayPal bunte E-Mails mit "dem Besten" aus "seiner Einkaufswelt". Da ist dann die Rede von den "Top-Five-Deals" und man wünscht uns viel Spaß mit sichererereren Zahlungen.
Mal im Enst: Ist irgendjemand hier unter meinen Lesern, der viel Spaß am Bezahlen hat? Ich empfinde eine gewisse Freude beim Entgegegegennehmen von Summen. Insbesonderere, wenn es größerere sind, also fast schon Summmmmen, dann wächst auch der Spaß. Doch, so materialististisch Aberer beim Bezahlenen? Nee. 
Und das eh nicht vorhandene Vergnügen wird mir vollkommen verdorben, wenn das aktuelle Top-Angebot für mich als PayPal-Kunden (gegenüber dem UVP von € 1.399,–) nur 829 Euro kostet, also nur ziemlichich genau 30 Euro mehr als z.b. bei Amazon. Oder sonstwo.

Aber hey, vielleicht kauf ich mir die Kiste doch bei meinem Bezahlkumpel, also zu deutsch: PayPal. Und ich frag ihn mal, ob die Möglichkeit besteht, dass ich die Kohle abstottottotterererer...

Linktipp = Tipp, falls wer linken will.

Bevor ich (ganz am Ende dieses Posts) eine Website und die Tlefonnummer empfehle, zitiere ich zitiere mal eben Teile der eben eingegangenen E-Mail. die mir vom zuständigen Programm diesmal nicht automatisch als SPAM wegsortiert wurde:
Wenn Sie zu dem Personenkreis gehören, die …

1. am Anfang von etwas Großem
dabei sein wollen

2. ein kostenlose Geschäftsmöglichkeit für sich nutzen wollen
3. keine Angst vor großen Zahlen haben und sich ein 6-stelliges Einkommen
    vorstellen können
4. einen Zusatzverdienst oder ein 2. Standbein suchen
5. das verdienen wollen was Sie wert sind
6. gesundheitsbewusst sind
… dann finden Sie jetzt die idealen Voraussetzungen!
Aaaaahja!

Das muss ich mal abchecken: Bedingung ist ja, dass ich entweder 
der Kreis oder wenigstens die Personen bin, der, äh, bzw. die...  
  1. am Anfang gleich mal von etwas Fettgedrucktem beeindruckt sind oder bin
  2. ein schlechte Grammatik nicht stört
  3. keine Angst vor großen Lügen und ein 6-stelliges Schuldenkonto haben
  4. einen Zusatzverdienst oder ein 2. Standbein suchen ("...ich hatte hier irgendwo unter der Treppe doch mein zweites Standbein verstaut, weiß ich genau, hinterm Hundefutter und den Wintersachen, hast Du's verräumt?!...")
  5. außerdem fragt sich ob ich einer von denen bzw. eine aus dem Kreis bin die alle bedingungslos und ohne Kommata das verdienen wollen was ICH wert bin 
  6. und, ach je, gesundheitsbewusst? Nee, eher nicht.

    ...dann sind das wohl eher ich suboptimale Chancen!
Am Ende der nachricht soll ich dem Absender meine Telefonnmmer geben,
auf dass er mich zusätzlich fernmündlich zuspammen kann.

Mag ja nett gemeint sein, Herr Michael Hardt von Nature’s Sunshine auf Malle. Aber wenn Sie's denn unbedingt mit wem versuchen wollen, dann doch gleich mit  Frank, unter 0163-173 77 43.
 

Danke.

Schön. Reich. Schnurrig.

Stets auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Einkommensverbesserung bin ich auch bei Freelancer.com gelandet, einer Seite, die auf ähnliche Weise unterbezahlte Jobs anbietet wie ähnliche Seiten für den deutschen Markt.
Beim Stöbern in den dort angebotenen Projekten stolperte ich über das Magazin "OBTAINER", das wohl auch für Deutschland sowas wie einen Layouter sucht – und weil mir das so merkwürdig (und vor allem völlig unbekannt) vorkam, ging ich auf die Website dieses Magazins.

Hier kann Ihre Werbung stehen.
(Nur wird sie niemand sehen.)

Nun ja. So richtig gern gelesen ist dieses virtuelle Fachblatt für Direktvertriebserzeugnisvertreiber offenbar nicht, wenn man sich mal die Inhalte der reichlich geschalteten Werbebeanner anguckt:


Kann- oder Soll-Bestimmung?.

Immerhin, an einem der Banner blieb ich dcoh noch hängen:

Alarmierend animierend animiert.
Wow, oder? 
Ein Sonnenuntergang.
Ein rücksichtsloser Mercedes-Fahrer.
Ein topmotivierter Schnurrbart.

Wenn man den anklickt, kommt man zu Achim Hickmann, der 24 von uns zu etwas ganz Besonderem einlädt. Ich zitere mal das sexy geraunte Gedicht aus dem Video (unbedingt angucken!):
“Erleben Sie
dieses außergewöhnliche Abenteuer.

Genießen Sie die Emotionen.
Unvergessliche Momente
für eine begrenzte Anzahl
– nur für 24 Menschen.”
Und dazu sieht man einen Porsche. (Keinen Mercedes?) Und eine Villa und eine schöne Frau und einen wie Obama (bloß reicher) und ein Privatflugzeug und wieder den Schnurrbart. Der übrigens im oben genannten Fachblatt (und, wie's aussieht, vor allem da) jede Menge gute Presse gekriegt hat.

Ja, und worauf will ich nun hinaus? Dass eben 24 Menschen ein außergewöhnliches Abenteuer erleben können.

Und damit Ihr, liebe Leserinnen und Leser, nicht denkt, ich wär dabei eigennützig, gar selbstsüchtig, verzichte ich auf die Teilnahme. Erstens, weil ich nicht mehr der Jüngste bin und zweitens und sowieso Euch zuliebe.

(Behaglich schnurrend ab.)