#inktober (Woche 3)

inktober 15 (Erkältung löst sich...)
inktober 16 (zwei alte Bekannte)
inktober 17 (der einzigartige Mr. Invisible)
inktober 18 (was so rumliegt)

inktober 19 (Jim Carey, Joko, Klaas und andere)

inktober 20 (echt dunkel draussen)
inktober 21 (gaaaanz unauffällig zeichnen...)

Eher Aus- als Umfrage: 20 Dinge über mich.

Im Moment tauchen im Netz diverse Texte auf, in denen sich die Autoren offen äußern zu
a) 20 sie betreffenden Themen, die sie schon immer mal erzählen wollten, über die sie
b) allerdings sich bisher im Netz noch nicht geäußert haben.
Da will ich gern mittun.

Ob's bis 20 reicht?
Man wird sehen:

1. Ich habe an der Fußsohle ein großes Muttermal. Ich weiß nicht genau, unter welchem Fuß: ich guck da selten hin und jetzt schon gar nicht.
2. Ich habe Fussel im Bauchnabel, die übrigens entstehen, weil die Körperbehaarung des Mannes so gerichtet ist, dass sich viele kleine Teilchen auf ihr sozusagen bis zum Bauchnabel treiben lassen, um sich dort mit ihren Kumpels zu Fusseln zu vereinigen.
3. Tatsächlich habe ich auch ein Muttermal am Bauchnabel.
4. Vor ungefähr 30 Jahren hatte ich mal kurze Zeit einen Vollbart, der war rötlich und nicht schön.
5. Picasso ist, finde ich, ein begnadeter Zeichner gewesen. Als Maler war er so lala. Im Ernst, sogar Guernica ist im Grunde genommen, auch nur Malen nach Zahlen – auf einer hervorragenden Vorzeichnung.
6. Butterfly von Danyel Gérard ist mein persönliches musikalisches Trauma. Ich war ca. 14, als wir mit der Familie in einem Fischrestaurant saßen und ein Gast seine gesamte Barschaft in den Musikautomaten und da in dieses Lied investiert hatte. Und das Essen ließ auf sich warten.
Und es war die deutsche Version:
Badderfleih, meih Badderfleih,
jeder Taaag mit dir war schööön,
Badderfleih, meih Badderfleih,waahn werd isch disch wiedersähn.
7. Ich träume recht lebhaft und nehme mir beim Aufwachen oft vor, das aufzuschreiben.
Das vergesse ich dann ebenso zuverlässig wie den Traum.

8. Mein linkes Knie ist älter als ich. Sagte mir vor 15 Jahren ein Arzt. Ich brauche aber immer noch noch keins, das jünger ist als ich.
9. Ansich finde ich Listen bescheuert, aber sie sind wohl ideal für die einfacheren unter den Lesern.
10. Ich meine weniger böse als ich klinge.
11. Manchmal habe ich einfach keine Lust mehr, zuzuhören, interessiert zu tun oder Regeln weiter einzuhalten. Und dann hör ich auf.

#inktober (Woche 2)

inktober 08 (Sessel ohne Kissen)
inktober 09 (Spielfilm über einen alten Maler)
inktober 10 (die Herrn Friedrich, Bushido, Killroy),

(Hier klafft eine erkältungsbedingte Lücke von immerhin zwei Tagen, an denen gar nichts ging. Nicht mal bzw. schon gar nicht zeichnen. )

inktober 13a (so sieht erkältet aus)
inktober 13b (selbst mit Mucus)
inktober14 (Kissen zum Küssen)

Neue Wörter (Folge 60): Würzpapier ist geduldig.

Heute früh bei facebook:
Ein sogenannter "empfohlener Beitrag", also de facto ein "Produkte empfehlender" Beitrag erzählt mir vom neuen Maggi Papyros Würzpapier*, in dem Fleisch ohne Mühe (und ohnen Können) "soo saftig" gebraten würde, und ich denke mir, was soll's.
Spam halt, zu deutsch Sülze, diesmal gebraten.

Interessant allerdings fand ich neben den etwa 2.000 Likes – also den Sympathiebezeugungen, die einfach passieren, weil einem die Maushand ausrutscht – die über 1.000 Kommentare, die fast ohne Ausnahme über die Firma Maggi und ihre Produkte schimpften, welche als meist zweckfrei und immer mit Glutamat angereichert charakterisiert wurden. **

Deshalb bin ich dann auch noch mal auf die Facebook-Seite von "So Saftig Braten" gegangen. So heißt das Produkt nämlich, um das es da geht.
(Dieser Link dahin dürfte zumindest bis zur nächsten Kochstudiorevolution funktionieren.)


Und da stieß ich auf dieses Bild, das mich dazu aufforderte, doch gleich alle drei Geschmacksrichtungen des Kassenschlagers (?) zu probieren.
Wörtlich lautete das:
HOL DIR JETZT DIE
TRIOLOGIE!
Ich hab dann auch gleich mal versucht, mir die Triologie bei Wikipedia zu holen. Da hab ich sie nicht gefunden. Im Duden auch nicht, und ebenfalls nicht im Fremdwortduden.
TRIOLOGIE
Dort hätte es zwischen Triolismus (= Geschlechtsverkehr zwischen drei Menschen) und Triotar (= Marken-Fotoobjektiv mit langer Brennweite) zu finden sein müssen. War aber nicht.


Dennoch war mir das Wort nicht völlig neu. Vor vielen Jahren traf ich in einer Werbeagentur einen Werbetexter-Kollegen, der auch gern von einer Triologie quatschte, wenn er eine Trilogie (oder wenigstens etwas in der Art) meinte. Ich hab mich seither manchmal gefragt, was wohl aus dem geworden ist. Jetzt weiß ich: der textet für Maggi.

Würzpapier ist geduldig.




*Nein, das ist nicht das neue Wort, von dem hier die Rede sein soll. Das ist nur ein alberner Versuch, eine neue Produktkategorie zu erfinden. Das hat zum letzten Mal bei Golf-Klasse geklappt...
**Womit nebenbei das Gerücht von erfolgreicher Facebook-Werbung wieder mal widerlegt wäre, aber das nur nebenbei.

inktober

Tropen-Scholar war das Stichwort! Da musste ich sofort bei.
Habe meinen eben wiedergefunden, gereinigt und entsichert.
Ein kleines Fässchen mit schwarzem Pelikan war auch noch in einer Schublade meines Vertrauens.
Haben wir uns diese Waffe vor sehr gut 30 Jahren nicht sogar am selben Tag an selber Stätte geholt (resp. gekauft)? Ich habe da ganz hinten im Gehirnkasten so eine Erinnerung an eine Erinnerung...


#inktober (Woche 1)

Mr. Jake Parker lädt dazu ein, im Oktober regelmäßig mit Tinte zu zeichnen und das Ganze dann im Netz unter dem Stichwort #inktober (zu deutsch: Tintober) mit allen zu teilen, die's sehen wolle

Also wird dies ein umfangreicher Post, den ich, wenn ich es durchhalte, täglich aktualisieren werde.

inktober  01 (Außenalster mit blauer Moschee)
inktober 02 (Cliff an der Außenalster)
inktober 03 (Alter Ego und Junior)
inktober 04 (Oskar, 2x mit Bleistift)
inktober 05 (Wo ich aufgewachsen bin)
inktober 06 (Mal auf die Jalousien gucken)
inktober 07 (Fernsehabend)


Klarstellung in eigener Sache.

Doch, es ist mir eine Herzensangelegenheit. Es ist mir wichtig. Ich möchte auch und gerade meiner persönlichen Betroffenheit Ausdruck verleihen. Die Zeit ist schon lange reif dafür. Die Welt kann und darf nicht länger Augen und Ohren verschließen. Und sowieso musste das mal gesagt werden. Ohne Umschweife, in aller Deutlichkeit und tiefentschlossen.


Danke. Vielen Dank für die Möglichkeit.

Langer Tag, schöne Bilder.

Gestern früh war sehr früh. Um fünf bin ich nach einer unruhig verdösten Nacht aufgestanden und habe unseren Hund zum DogSitter gebracht. Ein schnelles Frühstück und dann zur S-Bahn in die Stadt, um am Hauptbahnhof den ICE nach Frankfurt zu kriegen.

© Thies Thiessen 2013

In der S-Bahn saß mir eine schöne junge und auch etwas müde Frau gegenüber, die ich dann unauffällig zeichnete. Der Anschlusszug war natürlich verspätet, da machte ich die Frau bunt.

© Thies Thiessen 2013

Dann weiter nach Frankfurt. Zwei Stunden Zeug zeigen.
Dann zurück. Und abends gegen 20:00 wieder S-Bahn.

© Thies Thiessen 2013

Für so müde nicht so schlecht.