G-Punkt

Von Gastautor Monsieur Porneaux

Um ebenso wie Herr T. diese Sache auch für mich zu Ende zu bringen, möchte auch ich noch ein, zwei Sachen zu Blog bringen.
Bei den in Herrn T.s letztem Beitrag erwähnten "zunehmend gereizten Mails", die da "hin und her gungen" handelte es sich zumindest in den Mails von Herrn G.s Seite in weiten Teilen um Mutmaßungen über die Persönlichkeitstruktur des ihm anfangs noch unbekannten, später namentlich bekanntgemachten Kritikers seiner Bilderwitzchen - mir, natürlich.

In seinen Mails unterstellte er mir "Neid", "Missgunst", dass ich ein "schlechter Verlierer im Spiel des Lebens"sei, der überdies mit "unsensibler Umgangsform gesegnet" sei und der "eine Form von Mobbing der unsachlichen Art" betriebe, welches "die Grenze des guten Geschmacks" überschreite und "selber nicht mehr zu bieten" hätte.
Er betrachte meine "Querschläger und Schüsse aus der holen [sic!] Hinterhand" als ein Zeichen meiner "eigenen Unzulänglichkeit", und "vielleicht wäre [ich, Monsieur Porneaux] bei einer etwas positiveren Einstellung auch zufriedener und erfolgreicher".
Offensichtlich schliesst Herr G. aus der Seltenheit einer Namensnennung bei Google, dass permanente Erfolgslosigkeit nebst akuter Unzufriedenheit vorläge - welch’ hübscher Trugschluss …

… und welch hübsche Suada anlässlich simpler Kritik an Bilderwitzchen, denen letztlich einfach attestiert wurde, dass ihnen lediglich die Pointe fehlte.

Da haben Herr T. und ich wohl den G-Punkt gefunden.

Kommentare:

Stefan hat gesagt…

Ja, es könnte wirklich echte Missgungst, sorry: Missgunst des DER MACHT DIE WORTE Blogs gewesen sein … aber wenn es bisher keiner gemerkt hat, dass Herrn G. die Pointe gefehlt hat, könnte er ja auch damit anfangen, sie zu machen (oder werden Pointen gesetzt).
Andere bezahlen viel Geld dafür, um ihr Kerngeschäft zu optimieren … hier bekommt er die besten Tipps umsonst. Schade, dass er das noch gar nicht gemerkt hat.

Thies hat gesagt…

..."eine Form von Mobbing der unsachlichen Art" betriebe, welches "die Grenze des guten Geschmacks" überschreite...
Was mich interessiert: wie sieht sachliches Mobbing in den Grenzen des guten Geschmacks aus? Und was darf Satire?

Monsieur Porneaux hat gesagt…

Aber, aber, Herr T., wir wollten die Sache doch jetzt auf sich beruhen lassen - sonst käme ich noch in Versuchung, das Selbstbild, welches Herr G. in seinen Mails von sich zeichnet, hier zu zitieren, vom "gewissen Erfolg", der "selbstverständlich auch Kritiker schafft" bis hin zur Selbsteinschätzung als "Person des öffentlichen Lebens", die selbstverständlich "durchaus mit Kritik umgehen" kann. "Sportlich", wie er betont.

Und, was Ihre Frage betrifft, Herr T. - Satire lebt ja per definitionem von der Übertreibung, doch mir fällt um’s Verrecken kein Weg ein, die Nase dieses Pinocchios noch ein wenig in die Länge zu zupfen.

So wollen wir doch besser still sein, denn ich selbst wurde einmal Zeuge, wie Herr G. in einer Comic-Diskussionsgruppe zu einer gemeinschaftlichen Treibjagd auf einen Kritiker seiner Werke aufrief.
Ich hatte die Chuzpe, mich dagegen auszusprechen, was mir doch einen sofortigen Telefonanruf Herrn G.s bescherte, und an dessen Ende die Aufforderung stand, dass ich jetzt, da ich es ja wohl eingesehen hätte, ich doch bitte schön eine passende Mail in die Gruppe zu setzen hätte …

Nein, nein, ich halte mich da jetzt wirklich ’raus.
Und: Satire darf zwar alles, sollte in diesem Falle aber wohl besser nicht. Muss sie ja auch gar nicht (siehe oben).

Fips Asmussen hat gesagt…

Ich finde G. sollte mal versuchen, Comics aus Ton zu töpfern. Gibt bestimmt eine Zielgruppe, die sowas kauft ...

Schorsch Schlonzel hat gesagt…

Gehr’s hier noch immer um Gunga, Gernot Gunga, Gernot "Ich-hab-schon-mal-einen-Witz-gelesen-ich-hab-mir-auch-mal-einen-ausgedacht-allemalhergucken" Gunga?
Der diesen Kommentar mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein, zwei Tagen ergoogelt und dann sicherlich eine Mail mit der Klage "Geschäftsschädigend!" an Herrn T. schicken wird?

Interessant.