Sprichwörtlich theoretische Überlegung

Es gibt da einen Satz, der lautet
Was lange währt wird endlich gut.
Und es gibt, durch Vertauschung von nur zwei Anlauten, den in seiner Bedeutung eher gegenteiligen Satz
Was lange gärt, wird endlich Wut.
Ist das nicht faszinierend? Zwei Anlaute vertauscht und es entsteht etwas vollkommen Neues!
Ist das vielleicht ein durchgängiges Gesetz bei Sprichworten und Idiomen?

Nun ja. Aus dem bekannten Satz
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst herein.
wird durch Vertauschung leider nur
Wer anderen eine grube Gräbt, fällt selbst herein.

Nicht viel anders, ja, noch unauffälliger das Ergebnis hier.
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
wird zu
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
Naja, war auch nur so'ne Theorie, heute früh um kurz vor vier entwickelt, nachdem ich aus einem unruhigen Traum erwacht bin. Die wollte ich zur Diskussion stellen.
Aber anscheinend ist es nix mit
Storgenmund hat Mold im Gund.
Schade eigentlich.

Kommentare:

Nudel hat gesagt…

Ti sacuisses, milosophus phansisses.

Stefan hat gesagt…

Naja, so schnell würde ich das Konzept noch nicht über den Haufen werfen ... Du hast doch bestimmt diesen Duden Band 11 Redewendungen, oder? Da könnte man doch mal drin rumblättern.

Christian hat gesagt…

Es saren wieben.
Sie homen über den Karizont
Ihre Knattelsäufe sitzten in der Blonne.
usw.
weeste noch?

M. Mendel hat gesagt…

Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.