Kapitel 17: „Im Schilderwald von Prius“

(...) „Zafira,“ flüsterte der alte Zauberer, „wer hat Dich in diese Lage gebracht?“ „Megane“ presste die Königin von Meriva ebenso leise zwischen ihren Zähnen hervor, „er und seine räudigen Kettenhunde Avensis, Antara und Movano haben mich in das Labyrinth von Lexus gelockt. Ich habe dann einen falschen Gang erwischt und...“
„Das ist teuflisch!“ knurrte der Magier und fuhr fort: "Sogar VelSatis, der geniale Konstrukteur hat sich in seinen 107 Abzweigungen mit ihren 1007 falschen Hinweisen verirrt und wird seither vermisst. Dabei wären er – und vielleicht noch sein Diener Twingo – die einzigen, die uns vielleicht helfen könnten." Nachdenklich runzelte Megane die Ohren. "Bei der heiligen Xsara, ich habe da eine Idee (...)

(Aus einem zeitgenössischen Fantasy-Roman)

1 Kommentar:

Gert Grot hat gesagt…

SPIEGEL ONLINE begründet die merkwürdigen Kunstnamen (nicht nur) von Autos damit, dass Namen mit Bedeutung eben oft auch das Flasche bedeuten können. "Jeder Name birgt Gefahren. Chevrolet landete einen Flop, als man das Modell Nova in Puerto Rico lancierte. Denn Nova meint zwar eine astronomische Erscheinung, nämlich einen plötzlichen Helligkeitsausbruch eines Sterns, klingt leider aber wie "no va". Und wer will schon einen Wagen, dessen Name durchblicken lässt, dass er "nicht geht"? Ähnlich erging es Ford bei der Lancierung des Pinto in Mexiko. Bei Pinto dachten die Autobauer an hübsche, gescheckte Pferde, die Mexikaner dagegen ans männliche Geschlecht.
Toyota machte sich dagegen in Frankreich mit dem Modell MR2 lächerlich, denn französisch ausgesprochen bekam das kryptische Kürzel plötzlich eine unschönen Beigeschmack: "Merdeux" heißt so viel wie "Scheißer". Und auf dem japanischen Markt kann man zwar einen Kleinwagen namens "Opa" einführen, wie Toyota dies tat, in Deutschland aber wohl besser nicht."
Zu ergänzen wäre hier velleicht noch der Pajero, der in manchen Ländern schlicht ein Wixer ist...
Dass VWs Phateon so gar nicht abheben will, mag auch an seinem Namen liegen. Schließlich war er der Sohn des Sonnengottes Helios, der einmal den Sonnenwagen lenkte und dabei abstürzte. Die Presse spottete: "Der erste Amokfahrer der Geschichte".