Wer schreibt's?

Nachdem ich Bernhard Schlinks hoch gelobten Roman Der Vorleser nun ja, gelesen habe, stellte ich fest, dass es von diesem Schriftsteller eine Reihe von Kriminalromanen gibt, deren Held Gerhard Selb auch immer titelprägend ist. Selbs Betrug, Selbs Justiz, Selbs Mord heißen diese Bücher dann. (Selbs Befriedigung steht noch aus.) Wieso macht dieses schöne Prinzip nicht Mode?
Ich denke mir einen Mann namens Dieter Schnür und seine familiären Verwicklungen, vielleicht lässt sich auch noch eine Erbschleichergeschichte einbauen, mit raffiniertem Mord gar oder wenigstens versuchtem.
Der Titel dieses potentiellen Bestsellers:
Schnürs Enkel
Aber ich bin zu faul, das Ganze auch noch zu schreiben. Also, welcher hoffnungsvolle Nachwuchsautor übernimmt? (Die Tantiemen könnten wir uns teilen, die Urheberrechte an Schnür bleiben selbstverständlich bei mir.)

Kommentare:

Stefan hat gesagt…

Naja, mit Titeln soll man ja nicht all zu kreativ umgehen. Es gab (Oder gibt es die immer noch?) damals so um 2002 öfters Fernsehfilme (Sat.1), deren Titel »Die Hässliche«, »Die Schöne«, etc. lauteten. Ich hätte es zu der Zeit als Corporate Irgendwas (CI) bezeichnet (, wenn ich da schon was von Corporate gehört hätte), denn man konnte an der Zusammensetzung der Worte erkennen, wo der Film läuft (Und sogar um wie viel Uhr – Ja, 20:15 Uhr.). {Und noch eine Frage am Rande (Marginalfrage?): Gibt es eigentlich ein Maß an Klammern und Nebensätzen, dass man nicht überschreiten sollte (pro Zeile vielleicht)? Kommt wahrscheinlich (wie immer) auf die äußeren Umstände an …}

Gert Grot hat gesagt…

Ich würd's machen, aber nur, wenn Du den folgenden Titel schreibst.
(Es ist kein Roman:) "Kurts Geschichte"

Thies hat gesagt…

@Gert: Kann grad nicht. Mache "Kurts Urlaub."