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Aus gegebenem Anlass: Kniefall vor Sepp Arnemann

Ich war gemein zu Sepp Arnemann, auch, weil ich vermutete, es gäbe ihn gar nicht mehr.
Torsten Teichmann ist der mehrfachen Aufforderung zur näheren Recherche gefolgt und macht mich betroffen.
Er hat am 20. 11. 2006 bei TV Hören und Sehen angefragt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte meinem 75-jährigen Vater zur Weihnacht etwas ganz Besonderes schenken. Da er schon seit Jahrzehnten Sepp Arnemann-Verehrer ist, dachte ich daran, ihm einen signierten Original-Cartoon zu besorgen. Logisch, dass ich dabei auf Ihre Hilfe angewiesen bin, denn ich weiß leider gar nichts über Herrn Arnemann. Können Sie mir weiterhelfen?
Danke im Voraus für Ihre Hilfe,
Ihr Torsten Teichmann.
Und am 23. November hat Frau Kröger von TV Hören und Sehen geantwortet:
Sehr geehrter Herr Teichmann,
einen Original-Cartoon von Herrn Arnemann können wir Ihnen leider nicht vermitteln. Er ist inzwischen 87 Jahre, beliefert uns aber noch jede Woche mit einer Zeichnung. Seine Originale gibt er nicht weiter. Wir haben noch ganz wenige Exemplare von seinen Büchern, die er vor vielen Jahren herausgebracht hat. Davon würden wir Ihrem Vater eine Ausgabe schenken.
Mit freundlichem Gruß
Malita Kröger
Also:
1. lebt Sepp Arnemann noch.
2. ist TV Hören und Sehen korrekt.
Und
3. schäme ich mich.

(Schweigend ab)

Immer wieder Arnemann

Kann mir mal irgendwer verraten, nach welchen Regeln im letzten Jahr 2011 die Butschkows und Arnemänner in der TV HörenundSehen platziert wurden?
Sepp Arnemann († 3. Februar 2010) war, laut Archiv,  bei Heft 1 dabei, es folgte Peter Butschkow bis Heft 8, dann kam wieder Arnemann bis Heft 11/2011 und so geht es in nicht nachvollziehbarem System weiter, bis jetzt, wo in Heft 47 wieder mal Arnemann dabei ist.  Ich vermute übrigens, dass die verwendeten Zeichnungen aus den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen: Zu der Zeit konnte er noch relativ gut zeichnen. Wobei die Pointen noch immer in den 50ern herumdrömeln und die Zusammenstellung der Accessoires merkwürdig aus der Zeit gefallen wirkt.


Miniröcke und Popperfrisuren, Zimmerpflanzen, Zehnmarkschein, Tastentelefon, Harley-Davidson und Hausfrau mit Kittelschürze– alles findet völlig gleichberechtigt statt und man weiß nicht genau, wann dies merkwürdig pointenfreie Universum existiert bzw. existiert haben soll.

Ich frag ja bloß. Mal wieder. Denn ich hab den alten Herrn ben nicht vergessen. Naja. TV HörenundSehen anscheinend auch nicht.

Ewiges Rätsel Sepp Arnemann

Hier erklärte ich im September 2006 den Witzzeichner Sepp Arnemann verfrüht für tot.
Hier entschuldigte ich mich im folgenden November bei ihm und der Zeitung TV Hören und Sehen für den irrtümlichen Nachruf.
Und hier zitierte ich Wikipedia mit der Mitteilung aus Ende 2009, der Zeichner habe aus Altersgründen den Stift (etwa ab Heft 45/2009) weitergereicht an Peter Butschkow.
Und jetzt bekomme ich folgende Mitteilung eines anonymen Lesers:
JETZT ist er tot. Guckt mal auf den Nachruf - auch was seine Vorratsarbeit anbetrifft - in TV Hören uns Sehen, Nr. 9/2010, s. 127/128. Max
Gleich gehe ich auf die Website von TV Hören und Sehen und stelle fest: Butschkow ist wieder raus aus dem Heft, Arnemann ist wieder drin. Zum Beweis diese Seiten
 
 aus Heft 7/2010 (Butschkow),

 aus Heft 8/2010 (plötzlich wiederArnemann)

und aus Heft 9/2010 (und immer noch schon wieder Arnemann).

Einzig die Maus war offenbar durchgängig dabei.
Und nun? Wie geht's weiter?
Wer weiß mehr? Max: Kannst du mir näheres sagen?
Ich hab TV Hören und Sehen nicht im Abo,
die Witze zieh ich mir immer von der Website.
Danke im Voraus.

In Memoriam Sepp Arnemann

Sepp Arnemann ist tot. Zumindest große Teile von ihm.
Anders lässt sich kaum erklären, dass auf der Witzseite von TV HÖREN & SEHEN #39 dreimal der gleiche Waschbären-Witz erzählt wird. Wenn er wenigstens gut wäre. Oder wenigstens gut gezeichnet. (Anklicken des Bildes macht es schärfer, nicht besser...)
So lasst uns Abschied nehmen von einem Zeichner, der selbst viel zu spät Abschied nahm vom Zeichnen. Und lasst uns preisen den HErrn, dass Gunga ihm nachfolgt.

Witzreparaturservice (Teil 3, Anhang 1)

Über Sepp Arnemanns in TV Hören und Sehen gezeigten Zeichnungen und vor allem über deren völlige Witzlosigkeit habe ich mich ja schon ausgelassen. In Ergänzung hier der Hinweis, dass viele andre Blogger ihn ebenfalls entdeckt und sich dann auch darüber lustig gemacht haben, dass er (im Auftrag der Redaktion) seit Jahrzehnten jede Woche eine Maus auf seiner Seite versteckt, nach der ich hier aber nicht weiter suchen will.
Ich möchte nur gern wissen, warum er ü-ber-haupt veröffentlichen darf, denn bitte, schauen Sie sich das mal an: Dieser bodenlose Unsinn erschien auf einer Seite unter dem Titel Fehlkäufe, und weil der Scherz hier schon nicht funktioniert, wird er gleich daneben noch einmal gemacht:
Nur damit's jeder versteht, der Gag ruht sich offenbar darauf aus, dass jemand etwas zu Kleines gekauft hat und von jemand anders darauf hingewiesen wird. Vorzugsweise von einer Frau mit zu hoch angebrachten Brüsten und merkwürdig angeschraubten Armen.Aber der Arnemann-Sepp kann mehr. Er kann auch ganz neue, ganz andere Geschichten erzählen:
Ähnliches Personal, ähnliche Brüste, ähnlich gebrochene Gliedmaßen. (Wobei die schlechte Zeichnung mich nicht interessiert: James Thurber hat hervorragend schlecht gezeichnet, weil er halb blind war, und er hat hervorragend komische Cartoons produziert. Finde ich:)
"What have you done with Dr. Millmoss?"

Nein, ich möchte wissen, wie so jemand wie Arnemann immer noch veröffentlichen darf? Womit hat er Redaktion und Verlag von TV Hören und Sehen in der Hand? Wer er mal bei einer Weihnachtsfeier dabei, in deren Verlauf der Verleger nackich aus der Besenkammer hopste? Ist der Art Director auch im Mädchen- oder gar Kinderhandel aktiv? Ich kann mir keinen Grund denken...

...und Robert Gernhardt musste sterben.

Aus die Maus?

Vor über drei Jahren hab ich mich hier mehrmals trauernd dazu geäußert, dass, wenn schon nicht der Zeichner Sepp Arnemann, so doch augenscheinlich seine Witzzeichnungen, nun ja, tot sein müssten. Fast 50 Jahre war er bei der Zeitschrift TV Hören und Sehen für die Witzseite zuständig und versteckte dort nebenher eine Plage von, grob gerechnet, 2.300 Mäusen.
Seit Oktober 2009 macht auch das Peter Butschkow. Finde ich bis jetzt ganz gut.

Witzreparaturservice (Teil 3)

In der Fernsehzeitschrift TV Hören und Sehen, Heft 23/2006 fand ich einen Cartoon, den ich hier stellvertretend für alles aktuellere des Zeichners Sepp Arnemann bespreche. (Ich kann mich an die Zeichnungen Arnemanns bereits aus meiner Kindheit erinnern, eigentlich weniger an die Zeichnungen als an die Tatsache, dass auch damals schon auf jeder seiner Witzseiten eine kleine Maus versteckt war. Der Mann muss ca. 100 sein.) Und nun der Cartoon, wie viele weitere zu betrachten übrigens auf www.tvhus.de:
Wir sehen einem Mann und eine Frau. Er deutet mit dem Zeigefinger auf ihre sehr großen, kreisrunden Ohrringe und sagt: "Sie tragen aber große Ohrringe, stört Sie das nicht manchmal?"
Dsa ist alles. Mehr passiert nicht. Außer ungelenker Zeichnerei nichts irgendwie Komisches. Und so lässt dieser vollkommen pointenfrei Scherz uns etwas sprachlos zurück und wir brechen völlig unvermittelt den Versuch ab, diesen Witz zu