Spurenlese und Duftmarken.


Die abgebildete Anzeige ist Teil einer internationalen Kampagne für den Seat Leon mit einem ganzen Haufen Auszeichnungen, unter anderen dem Euro-Effie

Man studiere die Copy.


Man achte auf Details.


Und man wird zustimmen:
Der Seat Leon hinterlässt Spuren.
Bremsspuren.

(Gemacht hat das Ganze übrigens die Agentur Atletico international, die sich dann doch nur wieder als eine Grey-Tochter herausstellt. Aber hey! – eine von de Schicken)

shop till you pop!

Shopping de Luxe, Fashion de Luxe, Shnickshnack de Luxe und ähnlich lauteten die Headlines der Kampagne, mit der das neue, noch größere Alstertal Einkaufszentrum (AEZ) in Hamburg Poppenbüttel sich um neue, noch reichere Kunden bewarb.
Irgendwer hat inzwischen wohl doch gemerkt, das Luxus auch nicht alles sein kann und an dem einen oder anderen vorbei geht.
Und deshalb gibt es jetzt eine neue Kampagne im gleichen stylish-sterilen Look mit ganz neuen Headlines: Shopping ganz groß heißt es jetzt oder Shopping mit Geschmack.
Ich weiß nicht. Wir sind in Poppenbüttel, hey. Und nicht jeder hier liebt das AEZ. Warum also nicht mehr lokalen Bezug reinbringen?
(Mal drüber nachdenken...)

(Grübel, grübel)

Also gut, ich will mal nicht so sein. Ich verschenke das entsprechende Headlinekonzept:

Popping ganz groß.


Popping mit Geschmack.


Popping à la Carte.


Ich sag mal, das ist ADC-goldverdächtig!
Fehlt eigentlich nur noch ein Art Director, der die Bilder dazu findet...

Ehrenwort

Jetzt aber zurück zu den Worten.
Siemens-Chef Kleinfeld soeben in der Tagesschau:
„...ich habe mir nichts zu Lasten gelegt bekommen.“
Da werd' ich mal gespannt.

Kinoumfrageergebnis (Stichprobe)

Kiki hat mich eingeladen, ein paar Fragen zu beantworten:

1. Name a movie you have seen more than 10 times.
„Blues Brothers“, „Kentucky Fried Movie“ Achgott, das ist so lange her.
„Bob der Baumeister feiert Weihnachten“, „Findet Nemo“. Mein Sohn, auf DVD, ich am Mitguckenmüssen.
2. Name a movie you’ve seen multiple times in the theater.
Siehe oben.
3. Name an actor who would make you more inclined to see a movie.
Wie heißt er noch, der eine, der bei The Player die Hauptrolle spielt.
Alzheimer? Neee. Aber genau der eben.
4. Name an actor who would make you less likely to see a movie.
Rowan Atkinson wegen „body-overacting“. Judy Winter wegen „am Fenster stehen, rauchen, weinen und telefonieren“ und alles gleichzeitig. (Wobei, in „Club Las Piranhas“ was sie großartig.
5. Name a movie you can and do quote from.
Mein Name ist Thiessen.
6. Name a movie musical in which you know all of the lyrics to all of the songs.
Ich folge Kiki: West Side Story. Und Dschungelbuch.
7. Name a movie you have been known to sing along with.
“Oh U-hu-huh! Ich wär so gern wie Du! Ich möchte gehn wie Du, stehn wie Du, uhuuuuh!”
8. Name a movie you would recommend everyone see.
Ein Amateur-Animationsfilm, schwer zu kriegen, ich hab ihn auch nur einmal auf Video gesehen, als Extra zu diversen Gojira-Klassikern: „Godzilla vs. Bambi“
9. Name a movie you own.
Ich habe keinen Film, ich habe Cassetten oder DVDs.
10. Name an actor who launched his/her entertainment career in another medium but who has surprised you with his/her acting chops.
Marky Mark als Dirk Diggler. Heinz Schenk als widerwärtiger Showmaster in „Kein Pardon“. Und, jawohl, Cher. (Alle drei waren im Kino besser als je vorher.)
11. Have you ever seen a movie in a drive-in?
Meine Frau war gerade schwanger und wir machten eine Gewöhnwoche Urlaub auf Usedom. Da gab es eine Art Autokino mit einer Leinwand aus (vermutlich) ausgedienten NVA-Bettlaken. Und wir sahen einen Werner–Film. (Gehört haben wir ich auf UKW noch, als wir schon fast wieder bei der Ferienwohnung waren.)
12. Name a movie you keep meaning to see but you just haven’t gotten around to yet.
Weiß ich keinen.
Und, Kiki: Ich hab Wizard of Oz auf DVD. Leihen wollen?
13. Ever walked out of a movie?
Pulp Fiction. An dem Tag konnte ich kein Blut sehen.
14. Name a movie that made you cry in the theater.
Wie im Himmel.
15. Popcorn?
Süß, und gerne groß, auch wenn ich’s nie schaffe. Ansonsten schließe ich mich Kiki an: „Wirklich kotzen muß ich, wenn ich diesen Taco-Käseschleim rieche, der Gestank kann einem den ganzen Kinobesuch versauen (wie auch in Parfum marinierte Aysches deren Lans draußen stehen und über Handy fragen wo sie sitzen, ey Alde).“
16. How often do you go to the movies?
6-10 mal, im Jahr.
17. What’s the last movie you saw in the theater?
Wie war noch der Name von dem Film, wo sich eine quicklebendige Witwe und ein verbitterter alter Herr ineinander verlieben, und am Schluss hüpfen sie in die Fontana di Trevi... Alzheimer? Nee, aber genau in dem Film eben.
18. What’s your favorite/preferred genre of movie?
Jede Antwort wäre ungerecht.
19. What’s the first movie you remember seeing in the theater?
Die fromme Helene.
20. What movie do you wish you had never seen?
Angriff der Killertomaten (selbst als Parodie unerträglich).
Die Ritter der Kokosnuss (wegen der Synchronisation zum Totmachen)
21. What is the weirdest movie you enjoyed?
"Sommer der Liebe" von Wenzel Storch
22. What is the scariest movie you’ve seen?
Spoorlos (dt. Spurlos verschwunden), und Nachtwache.
Und bei beiden jeweils das Original. Außer Konkurrenz: Die Bettwurst.
23. What is the funniest film you have ever seen?
Weiß nicht.
Jetzt Du, Stefan.

Einmaliges Eigenwerbeereignis

(Zumindest in diesem Post)

Ich wollte nur mal eben darauf hinweisen, dass ich jetzt mit dem zweiten Blog online bin, der Arbeitsproben aus meinem Freelancer-Leben (und z.T. dem meiner lieben Frau Kim) zeigt und der Auftragsanbahnung dienen soll. Der Blog ist noch in Arbeit, es deutet sich aber schon an, was und wohin er soll. Also ab dfür!

Ich freue mich über jeden freundlichen Kommentar dort – nicht so freundliche werde ich natürlich löschen. (Natürlich weiß ich, dass ich auch nicht immer freundlich zu allen bin – wer mich also beschimpfen will, soll das ruhig tun, aber auf seiner und nicht auf meiner Seite. Okay? Danke.
Zum persönlich Werden dient weiterhin dieser Blog. )

Und hier nun der Link:
http://beispielsweise.blogspot.com

Diese Information zerstört sich nach zehn Sekjzrbcnpv p

Gottsucher (Teil 4); Dialog mit einer Dreijährigen

(Von Gastautor Monsieur Porneaux)

Vier Prämissen des Dialogs:
- Pippi Langstrumpfs Mutter ist - im Buch wie im Film - im Himmel;
- da oben sitzt auch (der katholischen Großmutter zufolge) der "Liebe Gott";
- Luis in der KiTa schlägt andere Kinder und wird zurechtgewiesen; und
- Hexen haben zuhause Katzen oder Raben.

Kind, auf dem Besen sitzend:
"Ich bin eine Hexe und flieg jetzt nach Hause!"
"… und da wartet Deine Katze auf Dich?"
"Nee, die ist tot."
"Dann ein Rabe?"
"Nee, der ist beim lieben Gott im Himmel und sagt ihm, dass er nicht immer die toten Leute schlagen soll."

Wenn das die Großmutter wüsste …

Gottsucher (Teil 3)

Der Mensch denkt, Gott lenkt.

Aber er kann sich natürlich irren.

Gottsucher (Teil 2)

Lieber Gott,
die Bild-Zeitung hat vor ein paar Tagen geschrieben,
es gäbe da ein neues Forschungsergebnis:
Glaube ist genetisch angelegt.
Sag mal, spricht das jetzt eigentlich für oder gegen Darwin?

Sprichwörtlich theoretische Überlegung

Es gibt da einen Satz, der lautet
Was lange währt wird endlich gut.
Und es gibt, durch Vertauschung von nur zwei Anlauten, den in seiner Bedeutung eher gegenteiligen Satz
Was lange gärt, wird endlich Wut.
Ist das nicht faszinierend? Zwei Anlaute vertauscht und es entsteht etwas vollkommen Neues!
Ist das vielleicht ein durchgängiges Gesetz bei Sprichworten und Idiomen?

Nun ja. Aus dem bekannten Satz
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst herein.
wird durch Vertauschung leider nur
Wer anderen eine grube Gräbt, fällt selbst herein.

Nicht viel anders, ja, noch unauffälliger das Ergebnis hier.
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
wird zu
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
Naja, war auch nur so'ne Theorie, heute früh um kurz vor vier entwickelt, nachdem ich aus einem unruhigen Traum erwacht bin. Die wollte ich zur Diskussion stellen.
Aber anscheinend ist es nix mit
Storgenmund hat Mold im Gund.
Schade eigentlich.