Weltbild – Um Himels Willem

Warum besonders katholische Gruppen einige Angebote des Weltbild-Versands eher ungeil finden, ist ja nun  bekannt. Und wenn dann die Verteidigung dahingeht, dass es sich um "Erotik", aber keinesfalls um Pornografie handelt, dann muss ich spätestens bei dieser Inhaltsangabe eines Angebots von Weltbild.de einfach nur schmutzig lachen – ich zitiere:
Als sich Porno-Superstar Ron (Ron Jeremy) mit einer Schar heißer Nachwuchs-Talente zu einem Low-Budget-Dreh in eine einsame Berghütte zurückzieht, erwartet er einen leichten Job. Doch kaum ist die erste Klappe gefallen, wird der Hauptdarsteller von einem unheimlichen Blitz aus dem All getroffen - mit mörderischen Folgen: denn jetzt macht sich Rons sagenumwobenes Super-Genital selbständig und bohrt sich gnadenlos von einem blutigen Höhepunkt zum nächsten…
Aber sei's drum. Den Reinen ist alles rein. (Und raus.)

Moment, ich muss noch ein bisschen giggeln. Geht gleich weiter.

So. Jetzt.

Was mich viel mehr aufregt, ist die auch ansonsten durchweg schlampige Schludrigkeit, mit der das Versandhaus z.B. seine Kataloge bastelt.

Die Krone der Literatur von Weltbild und BILD
Die haben da  nämlich ein M-Problem, das auch vor Nobelpreisträgen nicht halt macht.

Ich habe zwei falsche Autorennnamen gefunden.
Vielleicht findet noch wer was?

Und das ist zwar nicht gleich ein Skandal, aber so was von peimlich.

Kommentare:

Thies hat gesagt…

Jetzt hab ich einen dritten Fehler gefunden.

Babo hat gesagt…

Nu wirste áber pingelig!

Thies hat gesagt…

Hörmal: hamsuM, HemMingway und Márquez ohne Akzent. Das ist schon lustig, vor allem, wenn's auch noch in einer Liste von Literaturnobelpreisträgebüchern passiert.

Christian hat gesagt…

..träge bücher?
Obacht;-)

Thies hat gesagt…

Das Wort war so lang, da hab ich die Mitte vergessen – "kann ich die Mitte nochg mal haben"?