Wie finnisch denn das?

Vor einigen Monaten durfte ich mich beruflich mit dem Thema Finnland befassen und schrieb dazu eine fast 30seitige Lobhudelei in Magazinform. Nun fiel mir eine Fernsehzeitschrift aus dem fernen Polarland in die Hände, bzw. ein Tratschblatt, je nachdem, von welcher Titelseite (es gab deren zwei) man das Blatt betrachtete.
Nun hab ich meine Zweifel: Was ist eigentlich an einem Land lobenswert, das derartig merkwürdige Figuren auf die Titelseite bringt und drinnen auch noch fast nackig zeigt? (Und die sind noch die hübschesten...Vielleicht ist das gute Abschnieden bei Pisa nur dadurch motiviert, dass die Eltern finnischer Kinder sagen: "Lern was, sonst kommst du hier nie weg!" Entsteht praktische Intelligenz möglicher Weise allein aus der Notwendigkeit, eine Sprache zu lernen, die eine Reihe von Buchstaben sechints derart beliebig verdoppelt, dass selbst der "Kleine Prinz" etwa 800 Seiten Dünndruckpapier braucht? Gibt es – was Kaurismäki und Co. vermuten lassen – eine proportional fixierte Kopplung von durchschnittlichen Promillewerten und IQ? Bzw. zwischen ständig breiten Bürgern und immerzu schmalen Buchstaben? Vorurtiel? Dann, liebe LeserInnen, bilden Sie sich selbst Ihr eigenes:
Seh'nse!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi was ist denn bei Dir los? Dein sonst immer sehr interessanter, intelligenter und lustiger Blog schreitet aus. Hack doch nicht so auf den Finnen rum - über eine Nation nur aufgrund ihrer Sprache so ketzerisch zu urteilen ist jedenfalls ziemlich arm. Und wenn es um Nacktfotos geht kann den Deutschen und den Engländern keiner mehr was nachmachen. Kleiner Tipp: Coupè, SuperIllu und Praline sind auch sicher nicht besser.

Thies hat gesagt…

Hast ja recht. Vielleicht hab ich mich von der Typo überwältigen lassen. Und tasächlich stehe ich dieser und der ungarischen Sprache sowas von fremnd gegenüber, dass mir halt in jedem Sinn das Verständnis fehlen dürfte.
(Mal ganz davon ab: Nurmi, Kaurismäki und Numminem sind ganz hervorragende Finnen.)