Auf der Rückseite des Spiegel Special "Jung im Kopf" fand ich diese Anzeige.

Und da stellten sich mir gleich ein paar Fragen.

Warum gucken die beiden in verschiedene Richtungen? Ist er also traurig, weil er meint, sie wäre nicht schwanger? Und freut sie sich, weil sie meint, sie wäre schwanger? Und wie können die beiden überhaupt die Schrift auf dem Teststreifen lesen? Und weiter:

Wem gehört der Daumen? Dem Frauenarzt? Ihrer Mutti? Seiner? Und gucken die grundsätzlich in Anwesenheit von Dritten auf den vollgepieselten Streifen? Apropos Pieseln:

Wieso ist der Teststreifen trocken? War die Ersatzflüssigkeit alle?

Und wieso ist das Ding so lang? (Schätzungsweise 20 cm... – vielleicht guckt der junge Mann ob dieser Länge so verschreckt.)
Ist eine Menge los auf dieser Anzeige. Soviel kann man sagen:

Acht Elemente und eine etwas mehrdeutige Geschichte. Wer soll sich das alles merken? Kann ich die Mitte nochmal hören? Und wer war das?

Aha, hätt ich mir denken können müssen, wenn doch schon auf dem Titel "Jung im Kopf" stand:
Jung von Matt war's. Eine der
kreativsten Agenturen im Lande an einem richtig beschissen schlechten Tag. Alltag statt Award eben. Irgendwie beruhigend.