Sun Spex Fashion 2012

Der Sommer wird heiß!


Der Sommer wird cool!


Der Sommer wird sexy.


Mit dem Modell "Censor Bar" setzt RAYBAN einen Trend, mit dem sich die Prominenz schon jetzt gern sehen lässt – wie man sieht.

Modeseiten aus MoPo vom 5. März 2012

Und das Tollste ist: das stand nicht in  GALA oder BUNTE, sondern im Hamburger Gesellschaftsmagazin MoPo.

Harburger Parkhauskassenautomatenmitteilung

Die Apostrophe sind der Extralacher...

(Mit Dank an Babo für die Zusendung. )

Fundstücke: Mopo-Kritzeleien

Nur eine der Tätowierungen ist echt.

Im Ernst: die Zeitung wird davon nicht schlechter.

Interessant und wichtig! Jetzt mitmachen!

Liebe Leser! In den letzten Monaten ist es mir, mithilfe sorgfältig recherchierter Enthüllungen, mit gezielt gestreuten Indiskretionen, mit meisterlichen Zeichnungen und feinst formulierter Sprachkrtitk gelungen, die Besucherzahl von 3.000 noch im Oktober 2011 auf 6.500* allein im vergangenen Monat zu treiben. Das war nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt.


Bzw. das soll sich jetzt endlich lohnen, weshalb ich nun, um das Niveau zu halten, folgende kleine Änderung ankündigen muss:
Gestiegene Blogkosten, in den letzten Monaten mehrfach erhöhte Posting-Gebühren und eine Reihe patziger Kommentare samt Beleidigungsklage einerseits, die allgemein angespannte orthografische Situation und eine zunehmend schwieriger werdende Grammatik andererseits zwingen mich dazu, diesen Blog ab sofort nur noch gegen Gebühren freizuschalten.
Falls Sie also weiter in diesem Blog lesen möchten, bitte ich Sie, Ihre Bankverbindung und eine allgemein gehaltene Abbuchungsermächtigung durchs Kommentarfenster hereinzureichen, im Anschluss wird Ihr Account sofort freigeschaltet. Für alle anderen werden alle Posts verschlüverjlkqc. Rerte wcjucca, Gkuze rkcbi liliv kjkjkc löläc Fkblo. Wä aän a ämä  Qilkq. Lcv!

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Fundstück: Eine Lanze für Paolo Guerrero

© Thies Thiessen 2012

Nachdem dem HSV-Stürmer für sein Foul von allen Seiten drakonischste Strafen angedroht worden sind, wird es jetzt doch nur eine Sperre von acht Spielen – was viele viel zu milde finden.

Dabei war's doch im Vergleich alles halb so schlimm – wie diese Bilder eindrucksvoll zeigen.

© Thies Thiessen 2012

Was will uns der Spiegel sagen?

Fleischhauer in Öl
Der ja schon länger und öffentlich sich zum Konservativen gewendet habende Jan Fleischhauer schreibt sich hier bei Spiegel Online darüber aus, wie die Wulff-Affäre und besonders der moralische Anspruch an einen Bundespräsidenten aus seiner Sicht zu bewerten seien. Das liest sich flüssig weg, das hat auch den gewohnten "Ich weiß es sowieso besser und kann darüber nur lächeln"-Tonfall, den man zu solchen Themen schätzt – aber dann, plötzlich, möchte ich Herrn Fleischhauer eventuell zwei dicke, fette Kommata um die Ohren hauen! Nämlich in diesem Absatz, den ich hier mal zitiere:
Mit jedem Tag, den die Affäre um den Hauskredit der Familie Wulff andauert, scheint die Bedeutung des Staatsoberhaupts nun zu wachsen, was auch insofern bemerkenswert ist, als bislang kaum jemand auf die Idee gekommen wäre, in Heinrich Lübke eine besondere moralische Instanz zu sehen. Oder in Karl Carstens, dem Wanderpräsidenten. Oder dem fröhlichen Walter Scheel, der immer ganz oben auf dem gelben Wagen hockte. Tatsächlich hat es in der Geschichte der Bundespräsidenten nach Theodor Heuss nur einen Amtsinhaber gegeben, der in der intellektuellen Klasse des Landes allgemeine Zustimmung genoss, das war Richard von Weizsäcker. Und diese Zustimmung verdankte er wiederum vor allem der moralisch eher bedenklichen Tatsache, dass er sich kaum im Amt gegen den Mann wandte, dem er alles verdankte, nämlich Helmut Kohl
Was denn nun, Herr Fleischhauer? Hat sich der Herr von Weizsäcker für Ihren verfeinerten Geschmack zu sehr gegen Helmut Kohl gewandt, kaum dass er im Amt war? Oder eher zu wenig, jedenfalls kaum während der Amtsszeit? Und ist ungenaue Interpunktion moralisch verwerflich? (Spätestens dann ja wohl, wenn es heißt: "Jetzt essen wir Opa.")

Hommage à Franquin

Einer der meiner Meinung nach größten Comiczeichner des 20. Jahrhunderts ist bzw. leider war André Franquin. QRN RUFT BRETZELBURG aus seiner SPIROU-Zeit ist eine urkomisches und wunderbar traurig böses Juwel. ZYKLOTROP ist und bleibt einer meiner Lieblingsirren. Und wer, der es kennt , hätte nicht gern das MARSUPILAMI als Haustier. Und dann oist da noch GASTON LAGAFFE, der faulste Bürobote der Welt, der alle in der Firma mit seiner umfassende Prokrastination und seinen wundervollen Erfindungen in den Wahnsinn treibt. Mit 14 konnte ich ihn ganz gut abzeichnen. Na ja, einigermaßen.

Vorgestern früh hab ich am Küchentisch so für mich hingekritzelt und mal probiert, wie es wohl hätte ausshen können, wenn Franquin mich als Gaston Lagaffe gezeichnet hätte. Und das ist dabei herausgekommen: Nee, überzeugt mich nicht. Deswegn guck ich wohl auch so muffig.

Facebook fragt, ich antworte.

"Du bist Werbeprofi?"

Ja, liebes Facebook, bin ich. Seit Jahrzehnten. War ich schon, als der Dingens, also euer Chef die Idee für das GrößteSocialNetworkAllerZeiten (GRÖSNAZ) noch nicht mal geklaut hatte. War ich auch schon, als der andre, dieser Exvizedingens von Amerika, das Internet gerade am Erfinden war. Da war euer Dingensobermacker noch gar nicht auf der Welt, glaube ich.
Ich bin, scheint's, schon viel zu lange Werbeprofi.
Anders kann ich mir die zweite Anzeige auf meinem Facebook-Screen jedenfalls nicht erklären.

Oder ist das (im Mediaplaner_Jargon gesprochen:) eine Fehlstreuung nach dem Gießkannenprinzip? Thematisch passen würde es ja, hihi.



(Übrigen facebook, da ich ja der Ältere bin:
hättest du nicht warten müssen, dass ich dir das Du anbiete? )